Demenzinitiative setzt auf Austausch der Generationen

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Ratingen. Kaum stand das Memory Mobil in der Innenstadt, da tummelten sich auch schon erste Besucher rund um das Team der Ratinger Demenzinitiative (RDI). Das Memory Mobil, ein Wohnwagen, in dem Gespräche stattfinden können, steht gut sichtbar hinter dem Stand. „Hier können wir im intimen Rahmen über das Thema Demenz sprechen und Informationen weitergeben“, sagt Gina Kuypers, neue Leiterin der Ratinger Demenzinitiative, die von der Stadt Ratingen unterstützt und unter dem Dach des Fliedner Krankenhauses in Lintorf organisiert wird.

Für Maximilian Meessen, Chefarzt des Fliedner Krankenhauses, geht die Unterstützung jedoch nicht nur in eine Richtung: „Es geht nicht nur darum, dass Menschen mit Demenz durch uns Unterstützung erfahren – sondern ältere Menschen können auch uns helfen unsere eigene Angst vor dem eigenen Älterwerden zu verlieren. Diese Angst begründet ja nicht zuletzt auch wesentlich die Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Demenz in der Gesellschaft.“

„Auch können wir gerade im Kontakt mit älteren Menschen eine sehr ehrliche und unverstellte Art und Weise der Kommunikation erfahren“, ergänzt Cordelia Siegmund, Pflegedienstleiterin des Fliedner Krankenhauses. Für jeden gab es eine Rose zum Mitnehmen oder Antistressbälle. 

Um die unterschiedlichsten Aufgaben und Ansprechpartner zu bündeln, ist Koordinatorin Gina Kuypers verantwortlich. 

Foto: privat

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