DEG: Zwei Heimspiele bis zum Jahreswechsel

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Düsseldorf. Bevor es ins neue Jahr geht, gibt es für die Düsseldorfer EG noch zwei Spiele im heimischen ISS DOME – zu jeweils ungewöhnlichen Zeiten. Am Samstag, 28. Dezember, 17 Uhr empfängt das Team von Headcoach Harold Kreis die Schwenninger Wild Wings. Zwei Tage später, Montag, 30. Dezember, 19.30 Uhr kommt es dann zum dritten Saison-Aufeinandertreffen mit den Grizzlys Wolfsburg.

Die Düsseldorfer EG hat die beiden bisherigen Partien gegen die Wild Wings zwar gewinnen können, aber nicht in der regulären Spielzeit. Es waren jeweils enge Kisten. Ein Blick auf die Gesamtbilanz zeigt außerdem, dass die wilden Schwäne gar nicht so ungerne in die Landeshauptstadt reisen: vier der vergangenen sechs Partien konnten die Wild Wings im ISS DOME für sich entscheiden. Zudem kommt mit dem neuen Schwenniger Coach ein alter Bekannter vorbei. Niklas Sundblad war von 2014 bis 2016 Trainer unseres Erzrivalen aus Köln. DEG-Headcoach Harold Kreis über den Samstag-Gegner: „Schwenningen hat durch den Trainerwechsel neuen Schwung bekommen. Dies hat auch der Sieg gegen Mannheim bewiesen. Sundblad hat die Defensive stabilisiert, die Offensive der Schwenninger war eh immer gefährlich. Sie sind ein hart arbeitendes Team, das gerade neues Selbstbewusstsein gewinnt. Wir müssen mit unserem dezimierten Kader vor diesem Gegner sehr auf der Hut sein!“

Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Grizzlys letztmals im ISS DOME spielten – und verloren. Seither gab es drei Spiele im Wolfsburger Stadion, zwei davon gewann die DEG. Im Bruder-Duell zwischen Kenny und Mathis Olimb steht es übrigens 1:1. In jüngster Vergangenheit haben sich die Norddeutschen mit gleich zwei Stürmern erheblich verstärkt. Fabio Pfohl (von den Kölner Haien) und Lucas Lessio (aus der ersten tschechischen Liga) konnten sogleich positive Akzente setzen. Das hat auch die DEG zu spüren bekommen, netzte Lessio gegen die Rot-Gelben beim jüngsten 4:1-Sieg der Niedersachsen gleich dreimal ein. Kreis: „Wolfsburg hat neue Ambitionen und zuletzt viele Spiele gewonnen. Sie sind in der Tabelle deutlich nach oben gestiegen. Die Neuzugänge haben ihnen sichtlich gut getan. Wir müssen ihre schnelle Defensive in Schach halten und selbst ein gutes Spiel machen, wenn wir gegen sie bestehen wollen.“

Personal bei der DEG

Die Ausfallliste der DEG ist leider weiter angestiegen: Leon Niederberger hat einen Pferdekuss erlitten und wird zumindest am Samstag nicht spielen können. Johannes Huß und Alex Urbom fallen beide wegen eines Muskelfaserrisses aus. Dazu kommen die Langzeitverletzten Chad Nehring, Marco Nowak und Alexander Sulzer. Zudem müssen die Rot-Gelben noch bis Anfang Januar auf Verteidiger Alexander Dersch und Torhüter Hendrik Hane verzichten. Beide spielen für die deutsche Nationalmannschaft bei der U20-WM in Tschechien. Kreis: „Bei so vielen Ausfällen muss das Team noch enger zusammenrücken. Das haben wir beim Sieg in Iserlohn bewiesen, wo wir eine kämpferisch starke Leistung gezeigt haben. So müssen wir auch die kommenden beiden Heimspielen angehen!“

Foto: DEG

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