DEG: Zwei dicke Brocken am Wochenende

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Düsseldorf. Für die Düsseldorfer EG sieht die Welt nach der Olympiapause schon wieder deutlich rot-gelber aus. Vier Siege aus den vergangenen fünf Partien holte das teils stark dezimierte Team und ist weiter voll im Kampf um den zehnten Platz. Nun kommen zwei große Brocken. Zunächst schaut am Freitag, 18. März, 19.30 Uhr der ewige Angstgegner aus Ingolstadt vorbei. Am Sonntag, 20. März, 14 Uhr folgt dann das Duell mit Tabellenführer Berlin.

Stolze vier Siege in Serie konnte die DEG zuletzt einfahren. Bei den drei Partien gegen Bremerhaven, Krefeld und in Nürnberg mussten die Rot-Gelben coronabedingt zudem ohne acht Stammkräfte und Headcoach Harold Kreis antreten. Das merkte man den DEG-Profis allerdings kaum an, mit viel Kampf und Leidenschaft ging es in die Duelle. Die knappe, aber dennoch unnötige 3:4-Niederlage am Dienstag gegen Bietigheim ist deshalb verschmerzbar. Beim Liganeuling hatten die arg dezimierten Düsseldorfer mehr als doppelt so viele Torabschlüsse, es fehlte die Genauigkeit und am Ende vielleicht auch ein wenig die Kraft. Durch diese kleine Serie hat sich die DEG zunächst auf dem neunten Platz festgesetzt.

Nur knapp über den Rot-Gelben in der Tabelle: der ERC Ingolstadt. Die Panther sind nach der Olympiapause noch auf der Suche nach den Krallen. Mit einem deutlichen 10:1 gegen Nürnberg verabschiedete sich das Team im Januar in die Pause, seither setzte es in acht Duellen satte sieben Niederlagen. Zuletzt gab es ein 0:4 beim Derby in München. Die Gründe könnte man in der Offensive suchen. In drei der besagten Begegnungen schoss der ERC kein Tor, insgesamt kamen die Panther in dieser Zeit „nur“ auf 14 Treffer. Da kommt die DEG als vermeintlicher Lieblingsgegner gerade recht. In fünf der vergangenen sieben Aufeinandertreffen gingen die Bayern als Sieger vom Eis, der letzte Erfolg in Düsseldorf datiert allerdings vom 10. Oktober 2019.

Die Begegnungen zwischen Berlin und der DEG sind in dieser Spielzeit von besonderer Natur. Nicht nur, dass die Rot-Gelben beide Partien in der Hauptstadt erfolgreich beenden konnten, dies gelang letztmals 2017, die zweite Begegnung war zudem die wohl spektakulärste der DEG-Saison. 7:6 setzten sich die Düsseldorfer am Ende in der Verlängerung durch, nachdem das Team von Harold Kreis im gesamten Spiel mehrfach und deutlich zurücklag. Dafür revanchierten sich die Eisbären im Januar dann beim ersten Gastspiel im PSD BANK DOME und sicherten sich einen starken 7:4-Erfolg. Generell sind die Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den vergangenen Jahren Schauplatz vieler Tore. 60 Treffer gab es in sieben Begegnungen zuletzt. Die Eisbären können allerdings entspannt auf das finale Duell mit der DEG blicken. Sie führen die PENNY DEL deutlich an, haben die stärkste Offensive und eine der besten Defensiven. Das hat die Rot-Gelben schon zweimal nicht gestört, warum also nicht noch einmal…

Personell sieht es bei den Düsseldorfern wieder fröhlicher aus. Hendrik Hane, Jakob Mayenschein, Niklas Heinzinger und Paul Bittner sind nach Corona-Erkrankung wieder im Training und hoffen auf einen Einsatz. Auch Headcoach Harold Kreis kehrt wieder zurück an die Bande.

Foto: DEG