DEG: Wende gegen Krefeld?

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Düsseldorf. Das zweite kleine Derby innerhalb einer Woche gegen die Krefeld Pinguine, 5. Februar, 18.30 Uhr soll die DEG nach drei Niederlagen wieder zurück auf Kurs bringen. Die Profis sind nach der bitteren Niederlage gegen diesen Gegner am Montag (1:3) gewarnt.

Dem zwischenzeitlich Hoch der Pinguine nach dem Erfolg gegen die Düsseldorfer wurde ein jähes Ende bereitet. Ein deutliches 3:7 im eigenen Stadion gegen die Iserlohn Roosters, der KEV hatte die vergangene Begegnung noch verdient gewonnen, brachte die Krefelder wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Das bekannte Problem in der Defensive, die gegen die DEG noch gut funktionierte, zeigte sich erneut: 59 Gegentore in 13 Partien sind ligaweit die meisten. Die Pinguine werden nach dem ersten Sieg gegen die DEG, dennoch mit Selbstbewusstsein in das zweite Aufeinandertreffen im ISS DOME gehen.

Drei Niederlagen in Folge lesen sich auf dem Papier hart und fühlen sich auch so an. Doch die DEG war in keiner dieser Partien chancenlos – im Gegenteil. Gegen Bremerhaven spielte das Team von Cheftrainer Harold Kreis 40 Minuten überlegen, gegen die Krefeld Pinguine scheiterte man an der eigenen Chancenverwertung und traf, wie auch beim knapp verlorenen Aufeinandertreffen bei den Eisbären am Mittwoch, gleich mehrfach das Torgestänge. Trotzdem gibt es kein Klagen über die Offensive, 48 Tore sind weiterhin Bestwert in der Liga und Daniel Fischbuch führt nach wie vor die Topscorer-Liste an. Und auch bei einer weiteren Statistik liegt das Team aus der Landeshauptstadt ganz vorne: Wie schon 2018 und 2019 zieht die DEG die wenigsten Strafen in der PENNY DEL, nur 7,38 Minuten im Schnitt – insgesamt 96 Minuten bislang. Sportdirektor Niki Mondt: „Wir werden bereit sein, und wollen das Spiel um jeden Preis gewinnen.“

Personell bleibt die DEG im Vergleich zum Spiel bei den Eisbären voraussichtlich unverändert. Das Tor hütet erneut Mirko Pantkowski.

Archivfoto: DEG

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