DEG verliert in Mannheim

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Düsseldorf. Im Gegensatz zum Punktgewinn in Schwenningen war bei den Adler Mannheim nichts zu holen: Die DEG unterlag dem absoluten Meisterschaftsfavoriten glatt mit 0:3 (0:1, 0:2, 0:0). Positiv: Der Rückstand auf die Plätze 3 (Iserlohn) und 4 (Wolfsburg) ist mit fünf bzw. drei Punkten noch immer absolut aufholbar. Doch dafür muss das Team in den nächsten Spielen Punkte holen.

Zum Kader: Die DEG ging mit unveränderter Aufstellung ins Spiel. Ausnahme: Trainer Harold Kreis gab Torwart Mirko Pantkowski das Spiel in seiner langjährigen sportlichen Heimat Mannheim.

Das Spiel begann, wie es nicht schlimmer hätte beginnen können: Ben Smith fälschte schon nach 13 Sekunden einen Schuss von Katic unhaltbar ab. Pantkowski hier absolut chancenlos. Ein frühes 0:1 aus Sicht der DEG. Ein Schock für alle, die es mit den Rot-Gelben hielten. David Wolf hätte nach vier Minuten erhöhen können, scheiterte aber knapp. Weiterer Ungemach drohte in der 11. Minute, als Daniel Fischbuch eine Strafe kassierte. Aber mit harter Arbeit, einem starken Pantkowski und ein bisschen Glück überstand die DEG diese Phase. Dann die erste große Chance für Rot-Gelb! Aber Kyle Cumiskey konnte das lange Bein von Dennis Endras nicht überwinden. Wenig später das erste Powerplay der Düsseldorfer, aber Karachun und Olimb trafen nicht. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann wie das erste. Nicht ganz, denn es gab eine zeitliche Differenz von 16 Sekunden. Nach schlampiger Verteidigung war es diesmal Plachta, der aus kurzer Distanz und im Nachfassen hoch einnetzen konnte (20:29). Auch danach wurde der absolute Titelkandidat seinem Ruf gerecht und zeigte seine sportlichen Qualitäten. Unterbrochen wurde die Jagd der Adler von einem durchaus gefährlichen Powerplay der DEG. Die Rheinländer konnten mehrmals gut ins Drittel kommen, Endras überwanden Fischbuch und Co aber leider nicht. Ebenso wenig wie Flaake, der wenig später plötzlich gefährlich vor dem Mannheimer Goalie auftauchte. Die Entscheidung in diesem Spiel dann in der 35. Minute. Obwohl Victor Svensson gerade von der Strafbank zurückgekehrt war, konnte Mannheims Wolf seinen Sturmpartner Collins bedienen und die Adler führten 3:0. So war auch das Ergebnis nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel betrieb die DEG Schadensbegrenzung. Eine Strafe gegen Kammerer wurde schadlos überstanden. Bei einem Konter traf Mathias From nur den Pfosten. Ansonsten spielten die Hausherren ihr Spiel sauber runter. Das Match nun ausgeglichener. Positiv auch, dass die Düsseldorfer Moral zeigten und durchaus einige Nadelstiche setzen konnten. Die Adler Mannheim ernsthaft in Gefahr zu bringen, gelang aber nicht mehr. Endstand 0:3 aus Sicht der DEG.

Das nächste Spiel ist ein Heimspiel. Am Donnerstag, 1. April, kommen um 19.30 Uhr die Schwenninger Wild Wings in den ISS DOME. Am Osterwochenende folgen Auswärtsbegegnungen in Straubing (Sonntag, 14.30) und Ingolstadt (Montag, 18.30). Die DEG wird in diesen Spielen Punkte holen müssen!

Foto: DEG

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