DEG: Sieg gegen Bremerhaven

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Düsseldorf. Nach dem ärgerlichen Nullpunktewochenende mit Niederlagen gegen Mannheim und in Bietigheim sollten, durften, mussten endlich wieder Punkte her für die DEG. Beträchtlich etwas dagegen hatte naturgemäß Gegner Bremerhaven. Doch trotz Ausfällen von Pantkowski, Eder und D’Amigo zeigte die DEG eine couragierte Leistung und siegte vor 4389 Zuschauern verdient mit 5:2 (1:1; 2:0; 2:1).

Die ersten guten Chancen des Spiels hatten die erstmals im schwarzen Ausweichtrikot auflaufenden Hausherren. Zunächst scheiterte Victor Svensson mit seinem Versuch, zentral im Slot stehend den Puck an Bremerhavens Torwart Brandon Maxwell vorbeizumogeln, wenig später schickte Mike Fischer einen schönen Schuss aufs Tor, Maxwell entschärfte mit der Stockhand. Fast im Gegenzug schlug dann die brandgefährliche und mittlerweile ligaweit gefürchtete Slowenen-Reihe der Gäste zu. Mit Tempo zogen die Stürmer ins Drittel, den ersten flachen Schuss von Jan Urbas konnte Hendrik Hane noch parieren, beim Nachschuss von Ziga Jeglic, war er dann aber machtlos (8.). Die DEG mühte sich nach dem Gegentreffer, eine rote Linie in ihr Spiel zu bekommen, zu oft kamen Pässe nicht wie gewünscht an. Trotzdem erarbeitete sich die Mannschaft weiterhin Chancen und verdiente sich so den Ausgleich. Einen satten Schuss von Stephen MacAulay musste Maxwell passieren lassen (18.), remis ging es in die Kabine.

Der Mittelabschnitt gehörte dann wieder mehr der DEG. Die Fischtown Pinguins blieben zwar ungemütlich und gefährlich, die DEG kreierte aber immer wieder Chancen und suchte den Weg nach vorne. Vor allem die Reihe um den auffälligen Brendan O’Donnell machte mächtig Alarm vor Maxwell. Konsequenterweise konnte sich die Mannschaft schließlich auch mit der Führung belohnen. Bei einem Schlenzer von Daniel Fischbuch herrschte mächtig Verkehr vor dem Gästetor und dann war es wohl Markus Vikingstad (Sohn unseres Ex-Stürmers Tore Vikingstad), der den Puck unhaltbar in das Tor seiner eigenen Mannschaft abfälschte (28.). Auch bei sich bietenden Powerplay-Möglichkeiten sah das nun ziemlich gut aus, was die DEG-Stürmer da machten. Während Gregory Kreutzer auf der Strafbank saß, hätte es fast schon geklingelt, kaum öffnete sich dann die Strafbanktür für Kreutzer, schlug die Scheibe dann doch noch ein. O`Donnell auf Postel, Postel auf MacAulay und schon stand es 3:1, der zweite Treffer des Abends für MacAulay (35.).

Im letzten Drittel wollte die DEG sichtbar nichts mehr anbrennen lassen und schnell eine Vorentscheidung herbeiführen. Ganz schnell hätte es klappen können, als der stets schussfreudige Brendan O’Donnell das Spielgerät ans Kreuzeck nagelte, da fehlten nur Millimeter. Die Vorentscheidung brachte dann der gute alte Bauerntrick in seiner puristischen Form, wie man ihn heutzutage nicht mehr oft sieht. Routinier und Kapitän Alex Barta lockte Maxwell ein wenig aus seinem Tor heraus, zog um selbiges herum und brachte die Scheibe im Netz unter (47.). Bremerhaven kam durch einen Treffer von Mitchell Wahl zwar noch einmal heran (54.), die drei Punkte ließ sich die DEG aber nicht mehr nehmen. Victor Svensson sorgte nach Zuspiel von O’Donnell (sein 4. Assist des Abends) für die Entscheidung ins leere Tor.

Für die DEG geht es am Sonntag am Iserlohner Seilersee weiter, da warten erfahrungsgemäß hitzige Duelle. Live-Eishockey im PSD BANK DOME gibt es dann wieder am Freitag der kommenden Woche, dann kommen die Straubing Tigers nach Düsseldorf.

Foto: DEG