DEG: Sieg auch gegen die Eisbären aus Berlin?

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Düsseldorf. Was soll man sagen? Bei sechs Siegen und 15 Punkten in sechs Spielen sowie der derzeitigen Tabellenführung sieht man viele strahlende DEG-Gesichter. Die Mannschaft hat die Fähigkeit, auch enge Spiele zu gewinnen. Die Anhänger der Rot-Gelben werden sich wünschen, dass diese Qualitäten noch möglichst lange erhalten bleiben. Am besten auch am Dienstag, 2. Oktober, beim Heimspiel gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr). Am Abend vor dem „Tag der Deutschen Einheit“ hofft die DEG auf Einheit auf den Rängen und mindestens 7000 Zuschauer im ISS Dome. Die Sportliche Leitung der DEG kann erneut auf denselben Kader zurückgreifen wie bei den vergangenen Erfolgserlebnissen. 

Die Hauptstädter blicken auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 zurück. Die Eisbären beendeten die Vorrunde auf dem zweiten Platz. Nur der EHC Red Bull München heimste sechs Punkte mehr ein. Zum Leidwesen der Berliner hatten die Münchener auch im Playoff-Finale knapp die Nase vorn. Immerhin brauchte der alte und neue Meister sieben Spiele, um die Berliner niederzuringen. Trotz der bitteren Niederlage konnten sich die Berliner über die erste Finalteilnahme seit fünf Jahren freuen.

Weniger positiv verlief bislang der Saisonstart. Nur acht Punkte stehen nach sechs Spielen auf der Habenseite. Zu wenig für die Ansprüche des Rekordmeisters. Eine Baustelle tat sich dabei im Tor auf. Im auch für Torhüterverhältnisse mehr als respektablen Eishockey-Alter von 40 Jahren hat Petri Vehanen seine Karriere beendet. Sportdirektor Stéphane Richer bewies Mut und wollte die Saison ohne eine Neuverpflichtung im Tor bestreiten. Er schenkte zunächst Marvin Cüpper (24) und Maximilian Franzreb (22) das Vertrauen. Dann verletzte sich Cüpper schwer. Als die ersten beiden Saisonspiele gegen München und Nürnberg mit Franzreb zwischen den Pfosten verloren gingen, wurden die Eisbären noch einmal auf dem Transfermarkt tätig und verpflichteten Kevin Poulin. Der 28 Jahre alte Kanadier spielte zuletzt für den EHC Kloten in der NLA und hat in seiner Karriere insgesamt 52 NHL-Spiele absolviert. Mit Poulin im Kasten holten die Berliner in den folgenden zwei Spielen ihre ersten Siege.

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