DEG: Nächste Spiele im Playoff-Rennen

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Düsseldorf. Die Spiele werden immer weniger, die Liga immer enger. Auf der Zielgeraden der Saison kommt es für die DEG auf jeden Zähler an. Im Kampf um die Playoffs haben es die Rot-Gelben am Wochenende mit zwei Teams zu tun, die nur wenige Punkte voraus sind. Am morgigen Freitag geht es in den hohen Norden zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommen dann die Grizzlys Wolfsburg in den ISS DOME (Sonntag, 19 Uhr).

Neun Mannschaften zwischen Rang vier und zwölf trennen momentan lediglich sieben Punkte. Mit dabei sind auch die Fischtown Pinguins. Das Team von der Nordseeküste überrascht auch in seiner zweiten DEL-Spielzeit und hält sich allen Unkenrufen zum Trotz im Rennen um den Einzug in die K.O.-Runde.

Schienen die norddeutsch eingefärbten Artverwandten der Krefeld Pinguine zur Jahreswende noch den Anschluss zu verlieren, starteten sie eine fulminante Siegesserie, die auch noch anhält: sechs Erfolge am Stück bei einem Torverhältnis von 24:9. Momentan stehen die Bremerhavener sogar auf Rang sechs und damit drei Punkte sowie fünf Plätze vor der DEG.

Die hat allerdings nicht nur die drei Duelle dieser Spielzeit gegen die Pinguins erfolgreich bestritten, sondern sogar alle sieben direkten Vergleiche seitdem das Team aus Bremerhaven im Eishockey-Oberhaus spielt. Diese Positivserie der Rot-Gelben wollen die Gastgeber natürlich durchbrechen. Dabei können sie auf ihre beiden Top-Scorer Jan Urbas und Kris Newbury vertrauen.

Völlig konträr dazu verläuft die Formkurve der Grizzlys Wolfsburg. Der Vize-Meister der vergangenen beiden Spieltage steht seit Mitte der Woche nicht mehr auf Rang vier, den sie lange scheinbar ungefährdet einnahmen.

Vor dem Wochenende beträgt der Vorsprung auf die DEG und damit Rang elf nur noch vier Punkte. Von den letzten acht Spielen gewannen die Niedersachsen lediglich eins, zuletzt setzte es fünf Niederlagen in Folge. Darunter auch das spektakuläre 13-Tore-Spiel gegen den ERC Ingolstadt, als das Team vom Mittellandkanal mit 4:2 in Führung lag, aber dann im Schlussdrittel noch sechs Gegentreffer schlucken musste und letztlich mit 5:8 den Kürzeren zog.

Verzichten muss die DEG neben dem langzeitverletzten Tim Conboy auch auf Marco Nowak. Der Verteidiger musste aufgrund einer starken Einblutung im Oberschenkel operiert werden. Wie lange er nicht zur Verfügung steht, ist noch nicht abzusehen.

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