DEG: Kleines Derby in Krefeld

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Düsseldorf. Knapp 30 Prozent der Hauptrunde 2019/20 sind gespielt und für die DEG läuft die Spielzeit weiter sehr erfolgreich. Mit Siegen in Bremerhaven und gegen Iserlohn wurde gerade das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison geschafft. Dritter Platz nach 15 Spieltagen ist das derzeitige Resultat. Bevor die Deutschland-Cup-Pause kommt, geht es für die Rot-Gelben am Freitag zum kleinen Derby nach Krefeld (1. November, 16.30 Uhr! Bitte die ungewöhnliche Anfangszeit beachten). Das erste Aufeinandertreffen gewann die DEG knapp mit 2:1 nach Penaltyschießen. Zwei Tage danach (Sonntag, 3. November, 17 Uhr) gastieren die Schwenninger Wild Wings im ISS DOME.

Am Feiertag treffen die Rot-Gelben in Krefeld auf die Pinguine. Für den KEV verläuft die Saison bislang alles andere als rund. Zwischenzeitlich verlor das Team von Ex-DEG-Spieler Brandon Reid neun Mal am Stück, zwölf Mal insgesamt. Nur einen Sieg sahen die Fans bisher im heimischen Eisstadion. Gefährlich bleibt weiterhin Chad Costello. Der Stürmer erzielte bisher 17 Scorer-Punkte und liegt damit auf Rang 2 in der DEL. DEG-Chefcoach Harold Kreis: „Krefeld nimmt insbesondere zuhause den Derby-Charakter sehr gerne an. Das Publikum kann der Mannschaft einen zusätzlichen Motivationsschub geben. Zudem besitzen die Krefelder technisch gute Spieler. Wir dürfen uns daher nicht auf einen offensiven Schlagabtausch einlassen und müssen unser gut geordnetes Spiel durchziehen.“ Für die DEG wird Torwart Hendrik Hane sein drittes Saisonmatch bestreiten. Die ersten beiden verliefen mit Siegen in Iserlohn und Schwenningen sehr erfolgreich.

Auch die Schwenninger Wild Wings sind mit der Spielzeit bisher nicht zufrieden. Das derzeitige Tabellenschlusslicht verlor elf von 14 Begegnungen. Das erste Aufeinandertreffen bei den Wild Wings konnte die DEG – nach starkem Beginn – erst im Penaltyschießen für sich entscheiden. Bei den Gastspielen in Düsseldorf entwickelte sich Schwenningen zuletzt zu einer Art Angstgegner: Von den vergangenen fünf Partien im ISS DOME gewannen die Rot-Gelben nur eines.

Kreis: „Man muss in jeder Begegnung eine Top-Leistung abrufen, um Punkte zu holen und Spiele zu gewinnen. Das hat der überraschende Erfolg der Iserlohn Roosters bei den Adler Mannheim gerade erst wieder bewiesen. Die Liga ist so eng, dass man keine Siege geschenkt bekommt. Das wird auch gegen Schwenningen der Fall sein.“

Das Lazarett der DEG hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Leon Niederberger, Johannes Huß, Tobi Eder und Alexander Urbom müssen verletzungsbedingt weiter aussetzen. Alle vier sollen voraussichtlich nach der Deutschland-Cup-Pause wieder zur Verfügung stehen.

Foto: DEG

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