DEG: Kleines Derby gegen Krefeld

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Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG hat sich nach schwerem Start aus der langen Pause mit zwei Siegen in Serie wieder stabilisiert und weiter den zehnten Platz im Blick. Bereits an diesem Freitag, 11. März, 19.30 Uhr geht es für die Rot-Gelben im heimischen PSD BANK DOME weiter. Dann erwarten die Düsseldorfer die Krefeld Pinguine. Zwei Tage später, Sonntag, 13. März, 14 Uhr folgt nach sechs Heimspielen in Folge wieder ein Auswärtsspiel. Es geht gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Eine ganz starke Leistung zeigten die Rot-Gelben am vergangenen Mittwoch, als das Team trotz acht coronabedingter Ausfälle – und ohne Cheftrainer Harold Kreis – die Nordlichter aus Bremerhaven mit 6:1 zurück in die Heimat schickten. Die Düsseldorfer überzeugten durch Leidenschaft, Einsatz, Kampfgeist sowie viel Spielfreude und ließen die Fans in der Halle in frenetischen Jubel ausbrechen.

Für die Krefeld Pinguine läuft es in dieser Saison ganz anders als es sich die Schwarz-Gelben erhofft hatten. Der KEV ist das derzeitige Schlusslicht der PENNY DEL, hat seit der Olympiapause vier von sechs Spielen verloren und auch beide Siege erst nach Penaltyschießen erzielt. Ein Blick auf die Statistik zeigt zwei große Probleme der Krefelder. Das Nachbarteam hat die zweitschwächste Offensive (116 Tore) der Liga und liegt auch bei der Defensive (149 Gegentore) nicht in den Top-10. Dass das alles nichts heißen muss, hat der KEV in den bisherigen Duellen gegen die DEG schon bewiesen. Zwei von drei Spielen konnten die Pinguine gegen die Rot-Gelben gewinnen.

Am Sonntag kommt es bei den Nürnberg Ice Tigers zu einem weiteren direkten Duell im Kampf um den zehnten Platz und zum ersten Auswärtsspiel der Düsseldorfer seit dem 20. Januar. Die Bayern kommen frisch aus der Corona-Quarantäne und greifen erstmals seit dem 2. März wieder ins Spielgeschehen ein. Vor dieser Zwangspause holten die Ice Tigers vier Siege aus sechs Spielen, schlugen unter anderem Titelfavorit Mannheim. In der Tabelle stehen die Nürnberger einen Platz über den Rot-Gelben. Ein Schwachpunkt der Bayern könnte die Defensive sein. 155 Gegentore sind der drittschwächste Wert in der PENNY DEL.

Personell hat sich bei den Düsseldorfern im Vergleich zum Spiel gegen Bremerhaven nichts verändert. Die Rot-Gelben müssen weiter coronabedingt auf acht Spieler (Marco Nowak, Paul Bittner, Joonas Järvinen, Niklas Heinzinger, Victor Svensson, Brett Olson, Hendrik Hane und Jakob Mayenschein) verzichten. Zudem fehlt auch weiter Headcoach Harold Kreis.

Foto: DEG