DEG in schwieriger Phase

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Düsseldorf. Vier Niederlagen in Folge, nur zwei Siege aus acht Spielen: Die Düsseldorfer EG ist derzeit in einer schwierigen Phase der Saison. Nun steht der Abschluss der Gruppe Nord bevor. Am Samstag, 13. März, 17.30 Uhr treten die Rot-Gelben bei den Eisbären Berlin an, zwei Tage später, Montag, 15. März, kommt es um 20.30 Uhr zum vorerst letzten Derby der aktuellen Eiszeit gegen die Kölner Haie. Gegen beide Gegner hat die DEG in der laufenden Spielzeit eine positive Bilanz.

Für die Eisbären Berlin läuft die bisherige Saison wie geplant. Souverän und mit deutlichem Vorsprung führen sie die Nordgruppe an und stellen zudem den besten Sturm in der gesamten PENNY DEL (90 Tore). Verantwortlich dafür ist unter anderem auch der derzeitige Topscorer der Liga, Marcel Noebels (33 Punkte). Was der DEG Hoffnung machen darf, die bisherige Saisonbilanz gegen die Hauptstadt ist durchaus positiv. 5:4 n.V. und 5:3 schlug die DEG die Eisbären im ISS DOME, bei den Berlinern gab es zuletzt allerdings eine 2:4-Niederlage. Sportdirektor Niki Mondt: „Berlin ist nicht ohne Grund Tabellenführer im Norden. Sie haben eine offensiv starke Mannschaft, mit einem brandgefährlichen Powerplay Wir müssen voll konzentriert in die Partie gehen, von der Strafbank bleiben und ihre Fehler ausnutzen.”

Fünf! Das ist die Zahl, die bei den Partien gegen die Kölner Haie in dieser Eiszeit immer eine besondere Rolle spielte. Nicht nur, dass die DEG alle drei Derbys für sich entscheiden konnte, sie erzielte bei jeder dieser Begegnungen stets fünf Tore (5:4 n.P., 5:1, 5:2).  Mondt: „Derbys gegen Köln sind immer besondere Spiele, leider ist es ohne Fans allerdings nicht diese spezielle Atmosphäre. Köln ist gut besetzt, auch wenn die Tabelle das nicht widerspiegelt. Wir müssen auch in dieses Spiel wie in ein Playoff-Spiel gehen, weil wir dringend die Punkte benötigen.“

Für die beiden Partien kann die DEG voraussichtlich wieder auf die Dienste von Alexander Ehl zählen. Der Stürmer war zuletzt angeschlagen, stieg aber in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein. Verzichten müssen die Rot-Gelben definitiv auf Marc Zanetti, Johannes Johannesen und auch Eugen Alanov. Der Stürmer fällt wegen einer Oberkörper-Verletzung rund zwei Wochen aus.

Archivfoto: DEG

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