DEG: Heimsieg am Jahresende

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Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG gewinnt das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Grizzlys Wolfsburg mit  5:2 (1:0, 1:1, 3:1) und sichert sich ganz wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs. Eine überzeugende Leistung über alle drei Drittel sorgt für einen versöhnlichen Jahresausklang und eine gute Ausgangslage für das neue Jahr.

Selten war das Synonym „Sechs-Punkte-Spiel“ treffender als im Heimspiel gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Nur durch einen Punkt getrennt, rangierten die Gäste aus Niedersachsen hinter der DEG auf dem neunten Tabellenplatz. Die Marschroute für das Team von Chef-Trainer Harold Kreis war also klar, den Abstand auf den letzten Playoff-Rang vergrößern und damit für einen versöhnlichen Jahresausklang sorgen. Personell konnten die Rot-Gelben dabei auf den wieder genesenen Rihards Bukarts setzen, sodass erstmals wieder mit vier vollständigen Reihen gestürmt werden konnte. Die DEG startete mit dem Verteidiger-Duo Jensen/Ebner, im Sturm begannen Jerome Flaake, Ken-André Olimb und Luke Adam, das Tor hütete Mathias Niederberger.

Flaake zur Führung

Beide Mannschaften wussten, wie wichtig die Partie war, weshalb der Beginn verhalten ausfiel. Sowohl die DEG als auch die Gäste agierten in den ersten Minuten aus einer geordneten Defensive, sodass es nur selten zu größeren Tormöglichkeiten kam. Die beste Chance auf Seiten der Düsseldorfer hatte Maxi Kammerer, der sich im eigenen Drittel die Scheibe erkämpfte, nach vorne stürmte und von der linken Seite abschloss. Mit der ersten Überzahlsituation erhöhten die in blau spielenden Rot-Gelben den Druck auf den Kasten von Goalie Chet Pickard, doch sowohl Bukarts als auch Alex Barta und Jerome Flaake scheiterten am Wolfsburger Torhüter. In der Folge erspielten sich die Hausherren ein optisches Übergewicht, das sich auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machen sollte. Flaake verwertete einen schönen Olimb-Pass von hinter dem Tor zur zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten 1:0-Führung (12.45 Flaake Assists Olimb, Adam). Die Führung hätte noch deutlicher ausfallen können, wenn Leon Niederberger bei eigener Unterzahl nicht bei einem Eins-auf-Null-Konter an einem guten Reflex des Wolfsburger Torhüters gescheitert wäre.

Flaake für Adam

Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte – beide Mannschaften taten sich schwer Chancen zu kreieren. Trotzdem hätte es auf Seiten der DEG das ein oder andere mehr sein können, denn sowohl Gardiner als auch Kammerer boten sich gute Schussmöglichkeiten aus aussichtsreichen Positionen. Ein bisschen aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Mathis Olimb setzte sich im Laufduell durch und traf aus spitzem Winkel zum 1:1. Die Antwort der DEG sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Rund die Hälfte des Spiels war vorüber, als die DEG mit einer Kopie des ersten Treffers auf 2:1 stellte. Jerome Flaake bugsierte die Hartgummischeibe von hinter dem Tor vor den Kasten, wo Adam nur noch einschieben musste. In den letzten Minuten wurde die Partie hitziger, zahlreiche Nickligkeiten ließen die Gemüter höher kochen. Ohne Strafen und Tore ging es in die letzte Pause im Jahr 2019.

Ebner mit dem Schlusspunkt

20 Minuten musste die DEG noch überstehen, bevor der letzte Sieg des Jahres unter Dach und Fach war. Dass dies kein leichtes Unterfangen war, zeigten die ersten Minuten im Schlussdrittel. Die Gäste wichen weiterhin nicht von ihrem Konzept ab und boten nur wenig Raum zur kreativen Entfaltung. Trotzdem fanden die Rheinländer Mittel und Wege den starken Defensiv-Verbund (abermals) zu knacken. Kammerer nahm ein Anspiel von Gardiner direkt und ließ Pickard keine Chance (47.10 Kammerer Assists Gardiner, Kammerer). Keine Minute später klingelte es schon wieder im Gehäuse der Gäste. Aus kurzer Distanz schob Charlie Jahnke den Puck zum 4:1 über die Linie und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg (47.59 Jahnke Assists Bukarts, Svensson). Der Tabellenneunte gab sich aber noch nicht geschlagen, in Überzahl verkürzte Anthony Rech auf 2:4 aus Wolfsburger Sicht. Der krönende Abschluss des Spiels blieb aber der DEG vorbehalten, kurz vor Ende traf Bernhard Ebner aus der eigenen Zone ins verwaiste Wolfsburger Gehäuse und machte den Deckel auf die Partie (58.42 Ebner Assist M. Niederberger). Die Düsseldorfer spielten die letzten Minuten dann souverän herunter und entschieden dieses wichtige Sechs-Punkte-Spiel verdient für sich.

Der Jahresauftakt hat es in sich: Bevor die Düsseldorfer EG am Sonntag, 5. Januar, das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen die Adler Mannheim bestreitet, reist der Tross am 3. Januar zum rheinischen Rivalen nach Köln. Karten für das Spiel gegen Mannheim und alle weiteren Partien unter www.degtickets.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 

Foto: DEG

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