DEG gegen Köln und Straubing

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Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG steht vor einem der Höhepunkte ihrer DEL-Saison 2018/19. Am Freitag kommen die Kölner Haie zum 220. rheinischen Duell in die Landeshauptstadt. Ziel der DEG muss es sein, sich in der Gesamtbilanz der Begegnungen beider Teams noch weiter heranzukämpfen. Bislang stehen – bei elf Unentschieden – 100 rot-gelbe Siege in der ewigen Statistik. 101 wäre eine schönere Zahl. Am Sonntag reist der derzeitige Dritte zu einem weiteren Überraschungsteam: Dann gastiert die DEG beim direkten Tabellennachbarn, den starken Straubing Tigers.

Bislang wurden für das Derby gegen Köln schon weit über 11.000 Karten abgesetzt. Es sind noch einige wenige Stehplätze, ausreichend Oberrangkarten und VIP-Tickets erhältlich. Karten unter www.degtickets.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Der ISS DOME öffnet am Freitag bereits um 17.30 Uhr (ausgenommen VIP-Bereiche, hier 18 Uhr).

Die Haie haben einen durchwachsenen Saisonstart hinter sich. Derzeit nehmen sie bei einem Spiel weniger als die DEG und 16 Punkten achten Platz in der Tabelle ein. Erstaunlich dabei: Die Nachbarn haben trotz ihrer nominell starken Offensive bislang die drittwenigsten Treffer erzielt (24). Nur die Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings (10) und Grizzlys Wolfsburg (23) haben weniger eigene Treffer erzielt. Das schlägt sich auch in der Top-Scorer-Bilanz nieder. Erfolgreichster Punktesammler ist derzeit Felix Schütz mit acht Zählern. Zum Vergleich: Mit dieser Anzahl wäre man bei der DEG auf dem siebten Platz der teaminternen Wertung. Gefährlichster Torschütze ist der aus der KHL gekommene Stürmer Colby Genoway mit vier Treffern. Und eine letzte Zahl: Von ihren erst drei Auswärtsspielen hat Köln beachtliche zwei gewonnen, 6:2 in Bremerhaven und 3:2 in Nürnberg. Nicht nur diese Begegnungen haben gezeigt, dass die Haie jederzeit gefährlich sein können und sich ihr derzeitiger Tabellenstand langfristig wohl noch deutlich verbessern wird.

Bei den Straubing Tigers trifft die DEG auf zwei gute Bekannte. Die vorherigen DEG-Verteidiger Stephan Daschner und Marcel Brandt haben die Trikots gewechselt und laufen nun für die Bayern auf. Und das mit beachtlichem Erfolg! Sieben Siege in elf Spielen haben das Team von Chefcoach Tom Pokel auf den vierten Platz gespült, nur einen Rang hinter der DEG. Gefährlichste Stürmer sind Jeremy Williams und Antoine Laganière mit jeweils elf Punkten. Die angesprochenen Daschner und Brandt verbuchen jeweils für Verteidiger gute fünf Zähler. Der Höhenflug der Tigers wäre noch höher hinausgegangen, hätte das Team am heimischen Pulvertum nicht die vergangenen zwei Heimspiele verloren. Das 3:7 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und vor allem das jüngste 2:4 gegen die Augsburger Panther haben geschmerzt. 

DEG-Chefcoach Harold Kreis muss weiter auf die verletzten Manuel Strodel, Jerome Flaake und Johannes Huß verzichten. Im Sturm gibt es einige Umstellungen. Der derzeit gut aufgelegte Leon Niederberger stürmt nun neben Kenny Olimb und Calle Ridderwall. John Henrion rückt dafür zu Patrick Buzás und Braden Pimm in der dritten Reihe. Stefan Reiter spielt am Wochenende mit Lukas Laub und Christian Kretschmann.

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