DEG: Eisbären und Panther sind die Gegner

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Düsseldorf. Das neue Jahr hielt für die DEG schon alles parat: Einen emotional wichtigen Derbysieg in letzter Minute bei den Kölner Haien und eine knappe, schmerzhafte Niederlage gegen den Deutschen Meister aus Mannheim. Und es geht weiter: Am Freitag, 10. Januar, 19.30 Uhr gastieren die Eisbären Berlin im ISS DOME. Zwei Tage später, Sonntag, 12. Januar, 14 Uhr kommt es zum direkten Duell mit dem Tabellennachbarn ERC Ingolstadt, den „Schanzer Panthern“.

Zum dritten Mal in dieser Saison heißt es Hauptstadt gegen Landeshauptstadt. Das erste Aufeinandertreffen beider Teams im ISS DOME gehörte zu den besten DEG-Spielen der Saison. In einer starken Partie ließen unsere Düsseldorfer den Eisbären keine Chance, am Ende hieß es 4:0 für Rot-Gelb. Beim zweiten Duell in Berlin zog die DEG mit 1:3 den Kürzeren. Aber die Berliner haben sich dieses Mal Verstärkung mitgebracht: Rund 1500 Eisbären-Fans reisen am Freitag per Sonderzug nach Düsseldorf und werden in der Arena erwartet. DEG-Cheftrainer Harold Kreis: „Berlin hat sich im Saisonverlauf stetig gesteigert und orientiert sich in der Tabelle nach oben. Wenn sie auf dem Eis Zeit und Platz haben, sind sie offensiv eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie können in kurzer Zeit mehrere Tore schießen. Aber sowohl hier als auch in Berlin haben wir gute, intensive Spiele abgeliefert und den Eisbären das Leben schwer gemacht. Wir müssen sie in jeder Sekunde in Schach halten und konsequent unser System durchziehen!“

Sonderzug nach Ingolstadt
Nicht nur für Berlin ist am Wochenende Sonderzugzeit. Denn auch etwa 800 rot-gelb Verrückte machen sich am Sonntagmorgen auf den Weg Richtung Ingolstadt. Zweimal war der ERC bereits zu Gast im ISS DOME in dieser Spielzeit, einmal reisten die Autostädter siegreich zurück. Das will nun auch die DEG schaffen, um weiter nach dem sechsten Platz zu greifen und für hervorragende Stimmung im Sonderzug zu sorgen. Dass das schwierig wird, zeigt ein Blick auf die vergangenen Jahre. Unsere Rot-Gelben gewannen nur eines der vergangenen sechs Spiele beim ERC. Kreis: „Wie Berlin verfügt auch Ingolstadt über einen Kader mit guten Eishockeyspielern. Sie sind eine Mannschaft, die fast immer das offensive Spiel sucht. Gegen die Panther haben wir trotz unseres 6:5-Heimsieges etwas gut zu machen. Wir waren zu offen, haben ihnen zu viel Platz gegeben und viele Chancen zugelassen. Wir müssen dieses Mal kompakter spielen.“

Es sieht nicht mehr ganz so düster aus bei der DEG. Alex Urbom konnte schon bei der vergangenen Partie wieder eingreifen, auch Johannes Huß steht voraussichtlich wieder im Kader. Dazu sind Hendrik Hane und Alex Dersch von der U20-Weltmeisterschaft wieder zurück. Weiter verzichten müssen die Rot-Gelben auf die Langzeitverletzten Chad Nehring, Marco Nowak und Alex Sulzer.

Foto: DEG

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