Cromfordfreunde im Stadtmuseum

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Ratingen. Es war das erste Treffen zwischen zwei kulturell in Ratingen sehr aktiven Vereinen, den Freunden und Förderern des Industriemuseums Cromford und den Freunden und Förderern des Museums Ratingen. Auf Initiative der Vorsitzenden Wolfgang Küppers und Sabine Tünkers trafen sich die Mitglieder im Museum Ratingen. Museumsleiterin Alexandra König führte die rund 50 Teilnehmer in zwei Gruppen durch die neu konzipierte stadtgeschichtliche Abteilung des Hauses, die tatsächlich für viele noch unbekannt war.

Gerade dieser Sammlungsbereich des Museums machte auch die inhaltlichen Gemeinsamkeiten der beiden Freundeskreise deutlich. Denn die Entstehungsgeschichte der Textilfabrik um Johann Gottfried Brügelmann bildet einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Stadt und damit den Schnittpunkt beider Vereine.

Keine Schnittmenge bildet dagegen der Sammlungsbereich „zeitgenössische Kunst nach 1945“, der den Gästen ebenso als wesentlicher Bestandteil des Museums gezeigt werden sollte. Die neue Mitarbeiterin Petra Siever führte die Gruppen durch die aktuelle Ausstellung „Farbe – Licht – Stofflichkeit“ mit Werken von Erika Marie Riemer-Sartory. Da die Künstlerin selbst anwesend war, konnte die Führung im Dialog stattfinden.

Anschließend traf man sich zum geselligen Ausklang des Abends im Foyer des Museums bei Brezeln, Däumlingen und Grütbier – einem Getränk, das auch im alten Ratingen gebraut wurde und an das die Grütstraße im Herzen der Stadt bis heute erinnert. Weitere Veranstaltungen zum Austausch der Freundeskreise sollen folgen.

Foto: privat

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