Corona: Düsseldorf überschreitet 50er-Marke

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Düsseldorf. Die Corona-Infektionszahlen steigen in Düsseldorf weiter an. Am Montag, 12. Oktober (Stand: 15 Uhr), ist die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner auf 54,8 gestiegen. Mit Überschreiten des 50er-Wertes werden in der Landeshauptstadt zusätzliche Schutzmaßnahmen zur Verminderung von Neuinfektionen durchgeführt.

Die Maßnahmen werden vor allem deshalb ergriffen, damit die Kontaktpersonen weiter durch das Gesundheitsamt nachverfolgt werden können. Nur so kann die Quarantäne und damit die Unterbrechung von Infektionsketten erfolgreich gewährleistet werden. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung kurzfristig Personal aus anderen Teilen der Verwaltung in das Gesundheitsamt umschichten. Dadurch kann es allerdings zu Einschränkungen der Serviceleistungen von Ämtern und Institutionen, wie zum Beispiel bei den Stadtbüchereien, kommen.

In Düsseldorf muss nun auf Wochenmärkten ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Statt bisher zehn dürfen sich nur noch fünf Personen unter den in der Coronaschutzverordnung genannten Vorausssetzungen im öffentlichen Raum zusammen aufhalten.

Sofern Hygienekonzepte bei Veranstaltungen nicht bereits eine deutlich kleinere Anzahl von Personen vorsehen, dürfen Veranstaltungen mit maximal 500 Personen unter freiem Himmel oder 250 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Bei allen Veranstaltungen muss die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden.

Es gilt eine Sperrstunde für die Gastronomie von ein Uhr nachts bis zum nächsten Morgen um sechs Uhr.

Im Einzelhandel gibt es eine Reduktion der erlaubten Anzahl von gleichzeitig anwesenden Personen.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf empfiehlt, private Feiern in privaten Räumen mit maximal 25 Personen durchzuführen und bei solchen privaten Partys in privaten Räumen eine Kontaktliste zu erstellen.

Zudem gilt ab jetzt eine Beschränkung auf 25 Gäste bei Trauerfeiern und bei Trauungen. Hier muss in öffentlichen Gebäuden ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Foto: Pixabay

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