Clapton, Cash und Cohen im Grillo-Theater

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Essen. Dieser Abend zählte in der zurückliegenden Spielzeit zu den absoluten Publikumsmagneten am Schauspiel Essen: In „After Midnight“ haben Autor Florian Heller und Regisseur Christian Tombeil nicht nur die spannende Geschichte über ein fiktives Zusammentreffen von Eric Clapton, Johnny Cash und Leonard Cohen erzählt, es wurden auch zahlreiche Lieder dieser drei Musik-Ikonen dargeboten. Unter dem Titel „Best of ‚After Midnight‘“ gibt es eine gekürzte Version mit besonders viel Musik. Die erste Vorstellung ist am Donnerstag, 15. Oktober, ab 19:30 Uhr im Grillo-Theater zu erleben.

Ort des Geschehens ist das kleine Diner-Restaurant „After Midnight“, das – wie die gesamte Region – schon bessere Tage gesehen hat. Früher spielten hier allabendlich mehr oder minder erfolgreiche Bands und die Spirituosen flossen in Strömen. Jetzt fließt gar nichts mehr, vor allem kein Geld. Aber in einer stürmischen und schneeverwehten Nacht treibt vielleicht Zufall, vielleicht eine Planetenkonstellation oder einfach nur die Kälte drei einsame Seelen in die Bar: den stets knapp am Erfolg vorbei geschrammten Musiker Rick, den reisenden Händler Cassius und den eloquenten, aber geheimnisvollen Dichter Norman. Sie begegnen sich in einer Welt aus Songs von Clapton, Cash und Cohen, deren Werke und Biografien exemplarisch für tiefe Einsichten, tiefe Gefühle, aber auch tiefe Abgründe stehen.

Es singen und spielen Thomas Büchel, Jan Pröhl und Jens Winterstein sowie die Musiker Alex Morsey, Bastian Ruppert, Hajo Wiesemann und Philipp Zdebel.

Der Eintritt kostet 25 Euro. Karten gibt es unter 0201/81 22-200 oder online über www.schauspiel-essen.de.

Weitere Termin sind am 16. und 17. Oktober, 11., 12. und 13. November und 21. und 22. Dezember.

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) weist darauf hin, dass es aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens zu kurzfristigen Absagen und Spielplanänderungen kommen kann. Alle Zuschauer sollten sich vor ihrem Theaterbesuch unter www.schauspiel-essen.de erkundigen, ob die Vorstellung auch tatsächlich stattfindet.

Foto: Diana Küster

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