CDU: Pilotprojekt für Radabstellanlagen

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Ratingen. Radfahren wird immer beliebter. Die CDU schlägt deshalb vor, in einem Pilotprojekt ausgewählte städtische Parkgaragen mit Fahrradbügeln auszustatten. Sie sollen insbesondere Pendlern, die ihr Fahrrad über lange Zeit abstellen oder Anwohnern mit Lastenrädern sichere Abstellmöglichkeiten bieten.

Nachdem die Arbeitswelt in den letzten zwei Jahren insbesondere von Pandemie und mobilem Arbeiten von Zuhause bestimmt wurde, kehren jetzt die Arbeitnehmer vermehrt an ihre Arbeitsplätze zurück. Auch Verkehrswende und höhere Mobilitätskosten rücken wieder stärker in den Blick. So wird das Fahrrad bei kürzeren Arbeitswegen innerhalb Ratingens eine zunehmende Bedeutung haben, meint die CDU-Fraktion Ratingen. Gerade für hochwertigere Räder suchen die Radler aber geschützte Abstellmöglichkeiten. Hierfür würden, so ist die CDU sicher, bei längeren Standzeiten auch kurze Fußwege in Kauf genommen, wenn damit Witterungseinflüsse, Vandalismus oder gar Diebstahl vermieden werden.

Die CDU-Fraktion regt daher in einem Antrag für den Bezirksausschuss Mitte ein Pilotprojekt „Sichere Radfahrabstellplätze in städtischen Parkhäusern“ an. In dem Projekt sollen in geeigneten Parkhäusern einige Fahrradbügel errichtet werden. So sind Fahrräder geschützt.

„Wir schlagen hierfür die Parkhäuser Wallstraße und Rathaus vor“, so Gerold Fahr, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und CDU-Sprecher für Ratingen-Mitte. Beide Parkhäuser hätten eine auch für Radfahrer akzeptable Zufahrt und unter anderem entsprechende Flächen, die nicht von Autos genutzt werden könnten, für Fahrräder, Lastenräder und auch E-Roller ausreichend groß seien. Die Nutzung soll für die Projektphase kostenlos sein.

Die CDU hat das Projekt auch mit Vertretern des Fahrradclubs ADFC besprochen, die den Ansatz ebenso anregen und in den ausgewählten Parkhäusern grundsätzlich für umsetzbar halten. Die vorgeschlagenen Flächen sind zudem immer in der Nähe von Ein- und Ausgängen und daher besonders komfortabel zu erreichen.

Die CDU schlägt für das Pilotprojekt eine Laufzeit von ein bis zwei Jahren vor. Danach soll die Auslastung bewertet werden. Danach soll entschieden werden, ob eine entsprechende Weiternutzung, auch in Form von Dauernutzungsverträgen insbesondere für Anwohner, eine sinnvolle Ergänzung des städtischen Parkportfolios ist.

Foto: CDU