CDU: Neues Wohngebiet in Lintorf entwickeln

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Lintorf/Ratingen. Nach der Sitzung des Regionalrates Düsseldorf kündigt die CDU Ratingen jetzt eine Großoffensive für mehr Wohnraum in Ratingen an, darunter ein großes Wohngebiet an der Kalkumer Straße (Am drügen Emmer) in Lintorf.

100 zusätzliche Wohnbauflächen im Gebiet der Bezirksregierung Düsseldorf werden im geänderten Regionalplan ausgewiesen. Die Kommunen können selbst entscheiden, welche Flächen bebaut werden. Die Ratinger CDU arbeitet dazu an einem umfangreichen Wohnungsbauprogramm für die Stadt, das auch Preissteigerungen dämpfen soll.

CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus erklärt: „Dieses Programm wird allen Schichten der Bevölkerung zu Gute kommen. Ratingen wird damit als attraktiver Standort für Wohnen und Gewerbe weiter an Bedeutung gewinnen.“

Konkret für Ratingen bedeutet der Beschluss des Regionalrates neue Wohnbaulandflächen in Lintorf, Breitscheid und Ratingen-West.

In Lintorf ist ein Gebiet westlich der Kalkumer Straße in Höhe der Einmündung des Breitscheider Weges dafür vorgesehen. Laut Regionalplan bietet sich die Fläche wegen der einfachen Eigentumsverhältnisse an. Außerdem stehe das Gebiet mittelfristig zu Verfügung für eine großzügige und flächensparende Eigenheimsiedlung am Drügen Emmer an der Kalkumer Straße. Hier könnten, so der Regionalplan rund 150 Wohneinheiten entstehen. Von Vorteil sei die Nähe zur Westbahn, die reaktiviert werden solle.

Hintergrund des neuen Regionalplans ist der hohe Wohnungsdruck in der Rheinschiene. Für den Kreis Mettmann und damit auch für Ratingen bedeutet der Regionalrats-Beschluss, dass neue Wohnungsbaugebiete erschlossen werden können. In verkehrlicher Hinsicht ist damit auch eine Schienen- zumindest aber eine gute ÖPNV-Anbindung verbunden.

Die Umsetzung in einen konkreten Wohnungsbau durch ein Änderungsverfahren der bestehenden Flächennutzungsplanung und die anschließende Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens liegt dabei allerdings ausschließlich in der Hand der Städte. Keine Kommune wird zur Bebauung gezwungen. Die Flächen sind sozusagen Reserveflächen für aktuellen und zukünftigen Bedarf.

Luftbildfoto: Landeshauptstadt Düsseldorf

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