CDU: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung für Radverkehr

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Ratingen. Um die Sicherheit von Radfahrern weiter zu steigern, beantragt die CDU-Fraktion für die Bezirksausschüsse West und Mitte zwei Maßnahmen an der Kaiserswerther Straße und der Lintorfer Straße. Dadurch soll die Verkehrssicherheit für Radfahrer deutlich verbessert werden.  

Die Einfahrten auf dem Zweirichtungsradweg zwischen Süd-Dakota-Brücke und Lise-Meitner-Straße sollen mit roter Farbe und beidseitigen Piktogrammen deutlicher markiert werden, schlagen die Christdemokraten vor. Zusätzlich sollen in den Einfahrten Haltelinien und STOP-Schilder angebracht werden. Sowohl der Radweg als auch die drei Einfahrten zur AHI-Veranstaltungshalle, zum Gewerbegebiet und zum Babymarkt sind stark frequentiert und dabei schlecht einsehbar. Hier kommen Radler zum Teil mit höherer Geschwindigkeit von der Süd-Dakota-Brücke und es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil ein- oder ausfahrende Fahrzeuge die Radler zu spät wahrnehmen.

“Durch die auffallende Markierung und das zusätzliche Verkehrsschild versprechen wir uns eine erhebliche Verbesserung der Sicherheit”, so Hans Rau, CDU-Sprecher im Bezirksausschuss Ratingen-West. 

Der zweite Vorschlag betrifft die Kreuzung Lintorfer Straße und Werdener Straße. Die Lintorfer Straße ist hier für den Autoverkehr als Einbahnstraße angelegt, Radler können sie in beide Richtungen nutzen.

“Regelmäßig kommt es für Radfahrende auf der engen Straße stadtauswärts an der Kreuzung zu gefährlichen Situationen, da Fahrzeuge, die in die Lintorfer Straße einfahren, die entgegenkommenden Radfahrer zu spät erkennen”, meint CDU-Sprecher im Bezirksausschuss Ratingen-Mitte, Gerold Fahr.

Es ist geplant, die Kreuzung zu einem Kreisverkehr umzubauen. Bis dahin, schlägt die CDU-Fraktion vor, die Kreuzung ebenfalls mit entsprechender roter Farbmarkierung und Piktogrammen zu versehen, so dass Radler einen Schutzstreifen erhalten und Autofahrer die Gefahr frühzeitig erkennen können. 

Foto: CDU