CDU informiert über Reform des Kinderbildungsgesetzes

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Kreis Mettmann. Die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) bewegt Familien wie Fachleute. Rund 70 Vertreter von Kindergärten, Trägern und Tagespflegepersonen kamen auf Einladung der drei CDU-Landtagsabgeordneten des Kreises Mettmann, Claudia Schlottmann, Martin Sträßer und Christian Untrieser, in der Kulturvilla in Mettmann zusammen, um sich über den Pakt für Kinder und Familien und die Eckpunkte der Reform des KiBiz zu informieren.

Als fachkundigen Referenten konnten die drei Abgeordneten ihren Kollegen Jens Kamieth, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Familie, Kinder und Jugend, gewinnen, der auf die Eckpunkte einging und den einige Stunden zuvor veröffentlichten Referentenentwurf zum neuen Kinderbildungsgesetz vorstellte.

„Gute frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung sind für unsere Kinder die beste Startchance ins Leben. Darum sind wir sehr froh, dass mit dem Pakt für Kinder und Familien insgesamt ab dem Kita-Jahr 2020/2021 jedes Jahr rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlich von Bund, Land und Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Dabei stehen eine auskömmliche Finanzierung der Kindertagesstätten, Qualitätsverbesserung der Kindertagesbetreuung, eine Garantie des Platzausbaus, sowie die Entlastung der Eltern durch ein weiteres beitragsfreies Kita-Jahr besonders im Mittelpunkt“, so die Landtagsabgeordneten in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Eine intensive Diskussion mit vielen Anregungen gab es zu den präsentierten Plänen, dass durch die künftige Finanzierung der Kindertagesbetreuung die Ausbildung zur Erzieherin finanziell unterstützt wird und die Erzieherinnen durch die Qualitätsverbesserung mehr Vor- und Nachbereitungszeiten – und damit mehr Zeit für die pädagogische Betreuung – haben.

Daneben betonte Kamieth, dass die Verbesserung des Personalschlüssels ein Indikator für Qualitätssteigerung bei der Bildung der Kleinsten darstellen wird. „Wir sind sehr froh, so umfangreich über dieses Thema mit einem vollen Saal in der Kulturvilla Mettmann diskutiert zu haben und nun viele Anregungen mit nach Düsseldorf nehmen zu können“, so das Fazit der CDU-Abgeordneten.

Foto: privat

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