CDU-Fraktion: Ratinger Bruderschaften helfen

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Ratingen. „Wir haben erfahren, dass das Bundesinnenministerium neue Sicherheitsrichtlinien für Schießstände festgelegt hat. Diese betreffen auch die von den Ratinger Bruderschaften betriebenen Anlagen“, weiß CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus. Weil der Umbau der Schießstände mit hohen Kosten verbunden ist, bittet die CDU-Fraktion in einem Antrag die Stadt Ratingen um Unterstützung.

„Die Bruderschaften St. Sebastianus Tiefenbroich, St. Sebastianus Lintorf und St. Sebastiani Ratingen wurden aufgefordert, mit erheblichem Aufwand weitere Sicherheitsvorkehrungen für die Schießstände vorzunehmen“, hat auch CDU-Stadtverbandsvorsitzender Patrick Anders erfahren. Der finanzielle Aufwand ist mit einem Betrag von rund 35.000 Euro erheblich. Diese Summe nannte die St. Sebastiani Bruderschaft Ratingen. Die Höhe der Kosten für die Tiefenbroicher und Lintorfer Bruderschaften sind auch beträchtlich.

In dem Antrag bittet die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung, den drei Bruderschaften jeweils die Hälfte der entstandenen und nachgewiesenen Kosten als einmaligen Zuschuss zu gewähren. „Der Aufwand für die Schützen ist wirklich unverhältnismäßig hoch. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel der Bruderschaften nur begrenzt. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich die Stadt an den Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen beteiligt“, erklärt Ewald Vielhaus. Und schließlich werden die Schießstände nicht nur während der Schützenfeste genutzt.

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