Bunte Stromkästen für die Speestraße

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Lintorf (mvk). Schön anzusehen sind die Stromkästen auf der Speestraße nun wirklich nicht, weder die der Werbegemeinschft noch die der Stadtwerke. Auf Anregung von Annette Krüger von der Buchhandlug Schlüter hat die Werbegemeinschaft daher beschlossen, gemeinsam mit dem Jugendzentrum „Manege“ zunächst einmal die sieben eigenen Kästen zu säubern und bunt zu bemalen. Helga Krumbeck, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, erklärt: „Wir möchten die Kinder schon in jungen Jahren animieren, Mitverantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Sie können einen Beitrag dazu leisten, unser aller Dorf schöner zu gestalten.“

161010werbegemeinschaft1Die Stadtwerke hatten zunächst Zweifel an diesem Projekt, konnten aber von Peter Unruh überzeugt werden. Sie prüften, ob die Stromkästen der Werbegemeinschaft gefahrenlos bemalt werden können. Nach ihrer Freigabe begann das Projekt. Unruh sorgte mit seinem Unternehmen P.U.R. Betriebshygiene für eine unentgeltliche professionelle Reinigung , der Lintorfer Malerbetrieb Pulfrich stiftete die Spezialfarben und die Bäckerei Wolf stellte die Warnwesten für die jungen Maler.

Kurz vor den Herbstferien war der erste Stromkasten fertig bemalt. Die Kinder hatten eigene Ideen in Entwürfe gepackt und sie begeistert auf die Stromkästen übertragen. Nach dem letzten Pinselstrich waren sie schon ein wenig traurig, dass die Aktion nun vorbei war. Aber Frank Rudloff von der „Manege“ versprach, dass im kommenden März mit neuen Kursen begonnen wird, damit auch die verbleibenden sechs Stromkästen verschönert werden können.

Lotta, Lena, Julia, Alina und Nele, Teilnehmer des ersten „Streetart-Kurses“ wollen auch bei der nächsten Aktion dabei sein. „Die Kästen sind wirlich schäbig“, stellte Nele fest und hofft, dass auch die Stadwerke ihre Kästen zum Bemalen frei geben. „Wir werden mit ihnen sprechen“, versprach Unruh. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Arbeiten der jungen Maler von Schmierereien verschont bleiben und die Lintorfer noch lange Freude an den Kunstwerken haben.

Foto: privat

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