Bürgerinitiative informiert über Flughafenantrag

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Lintorf. Am 25. Mai beginnt offiziell die Auslegung der Antrags-Unterlagen des Düsseldorfer Flughafens  auf Kapazitätserweiterung. Damit haben die Bürger die Möglichkeit, Einwendungen gegen die geplante Ausweitung des Flugbetriebs zu erheben. Die Bürgerinitiative „Ratinger gegen Fluglärm“ möchte über das Ziel des Antrags, die absehbaren Auswirkungen für Ratingen und mögliche Reaktionen informieren. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 9. Juni, 19 Uhr, in der Aula des Schulzentrums, Duisburger Straße 112.

An der Veranstaltung nehmen teil Klaus Pesch, Bürgermeister und Vorsitzender der Flughafenkommission, Siegfried Aring, Flughafenbeauftragter der Stadt Ratingen, und Ulrich Neck, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Ratinger gegen Fluglärm“.

Ulrich Neck ist überzeugt, dass der Flughafen eindeutig auf Wachstum und eine Steigerung der wirtschaftlichen Ergebnisse setzt. Die Auswirkungen auf die Menschen in den von den Überflügen betroffenen Wohngebieten blieben in dem Antrag weitgehend unerwähnt.

„Aus den vorliegenden Unterlagen ist ersichtlich, dass die Zahl der Flugbewegungen erheblich ansteigen soll“, sagt Neck, der sich seit vielen Jahren gegen Fluglärm einsetzt. Da diese grundsätzlichen Ambitionen des Flughafens schon seit längerer Zeit bekannt seien, hätten sich die mit dem Thema Fluglärm befassten Institutionen und Gremien in Ratingen immer wieder einhellig gegen eine Ausweitung des Flugverkehrs ausgesprochen – nach der Devise: Nicht mehr Flüge über Ratingen durch den Flughafen Düsseldorf.

Die Antragsunterlagen sind bereits auf der Internetseite des Flughafens einsehbar.

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