Bürger-Union: Weniger Grün statt mehr

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Lintorf. Bei der Umgestaltung des ehemaligen Firmengeländes der VAG Gottfried Schulz und des benachbarten Freizeitmarktes im Lintorfer Norden wurde 2011 zwischen der Wohnbebauung „Am Brand“ und „An den alten Dieken“ und dem neuen Gewerbepark  eine Lärmschutzmauer errichtet. In einer Bürgerversammlung hatte die Stadtverwaltung dagegen zugesagt, den Grünstreifen zu verbreitern, bemängelt die Bürger-Union Ratingen (BU) jetzt in einem Antrag an die Verwaltung.

Bei einer Ortsbegehung durch den Bezirksausschuss 2012 habe der zuständigen Planer in der Stadtverwaltung, Guido Multhaupt, eine Nachbesserung angekündigt. Denn die vorgesehene Begrünung war beim Bau der Mauer nicht entsprechend den Vorgaben umgesetzt worden. Die Verwaltung war damals überzeugt, so die BU in ihrem Antrag, dass in einigen Jahren die Wand nicht mehr sichtbar sein würde, wenn die Pflanzen erst einmal gewachsen seien.

„Über fünf Jahre nach dieser Ortsbesichtigung sieht es an der Mauer noch genauso aus wie im April 2012“, so die Bürger-Union. Die Pflanzen seien, auch aufgrund fehlender Pflege, weiterhin kleinwüchsig und bei Weitem nicht imstande, die Mauer zu verdecken.

Zudem wurden die auf dem ehemaligen städtischen Grundstück, gegenüber der Mauer am Wendehammer, die mit Ratsbeschluss unter Schutz gestellten Bäume, bis auf einen, vom Eigentümer bereits abgeholzt.

„De facto hat es somit noch mehr Rückbau der bestehenden Grünflächen gegeben, anstatt – wie vorgesehen – die Begrünung wieder herzustellen“, begründet die BU ihren Antrag, dass die Verwaltung zur kommenden Sitzung des Bezirksausschusses ein fertiges Konzept mit Zeitplan für die Begrünung vorlegen soll.

Foto: privat

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