Buchvorstellung: Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens

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Hösel. Am Sonntag, 2. Februar, 15 Uhr, wird im Oberschlesischen Landesmuseum, Bahnhofstraße 62, der Reiseführer „Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens“ vorgestellt.

Sich auf die Spuren der Juden in Oberschlesien zu begeben, bedeutet Friedhöfe und leere Plätze einstiger Synagogen oder Gedenk- und Informationstafeln aufzusuchen, denn viele Stätten jüdischen Lebens existieren heute nicht mehr.

Das Titelbild des Reiseführers „Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens“ zeigt einen Davidstern auf einem der Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Bielsko. (Foto: Paweł Pomykalscy)

Beata Pomykalsca und Paweł Pomykalscy haben sich der schwierigen Aufgabe verschrieben, die wichtigsten Orte des jüdischen Kulturerbes auf dem Gebiet des historischen Oberschlesien zu katalogisieren. Sie besuchten über 40 Dörfer und Städte, in denen Spuren jüdischer Präsenz erhalten geblieben sind. Als Ergebnis ihrer Arbeit ist ein Reiseführer mit mehr als 400 Seiten und knapp 180 Fotos und Abbildungen entstanden.

„Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens“ ist die erste detaillierte Gesamtdarstellung, die den Stand des Erhalts des jüdischen Erbes in Oberschlesien darlegt. Die Dokumentation verdient daher besondere Anerkennung, auch im Hinblick auf ihre Bedeutung, die in Vergessenheit geratenen Orte jüdischen Lebens und jüdischer Kultur als bedeutenden Teil des gemeinsamen Erbes erneut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Die Projektkoordinatoren Katarzyna und Jan Opielka stellen diese bemerkenswerte Publikation vor.

www.oslm.de

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