Buchpreisträger Menasse liest in Düsseldorf

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Düsseldorf. Kaum ist der Deutsche Buchpreis verliehen, lädt die Deutsche Bank Stiftung als Hauptförderer bereits zu einer Lesung mit dem Preisträger ein. Literaturbegeisterte können Robert Menasse hautnah erleben, wie er aus seinem prämierten Roman „Die Hauptstadt“ vorliest – am Mittwoch, den 8. November, um 19 Uhr im Kuppelsaal der Deutschen Bank Düsseldorf in der Königsallee 45.

Medienpartner der Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder WDR 5; das Gespräch mit dem Preisträger moderiert Radio-Journalistin Stefanie Junker. Aufgrund der begrenzten Plätze wird um Anmeldung bis 30. Oktobergebeten. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Der Eintritt ist frei.

Menasse widmet sich in seinem Roman der Europäischen Union und den Menschen, die in deren Einrichtungen arbeiten. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass Menasse „dramaturgisch gekonnt […] in den Tiefenschichten jener Welt grabe, die wir die unsere nennen.“ Und damit mache er laut der Jury unmissverständlich klar: „Die Ökonomie allein, sie wird uns keine friedliche Zukunft sichern können.“

Seit 2014 ist die Deutsche Bank Stiftung Hauptförderer des Deutschen Buchpreises, der zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung verliehen wird. Prämiert wird der „Roman des Jahres“ in deutscher Sprache. Mit ihrem Engagement eröffnet die Deutsche Bank Stiftung Räume für einen lebendigen literarischen Diskurs und ermöglicht einem breiten Publikum Zugang zur Gegenwartsliteratur. Veranstaltungen der Stiftung wie Blind Date- und Preisträgerlesungen ermöglichen die direkte Begegnung zwischen Schriftstellern und Leserschaft.

Robert Menasse (Foto: Christina Weiß)

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