Buch über die Düsseldorfer Rabbiner erschienen

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Düsseldorf. Von Samson Levi Fröhlich, der 1706 seinen Dienst in der kleinen Residenzstadt Düsseldorf antrat, bis Siegfried Klein, der 1941 in das Ghetto von Lodz deportiert wurde, haben die Rabbiner der Jüdischen Gemeinde die Geschichte der Stadt über Jahrhunderte hinweg mit geprägt: als religiöse Oberhäupter, als Lehrer und Gelehrte, als Seelsorger und Ratgeber, als Richter und Prediger. Der neue Band (Nr. 7) der „Kleine Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte“, die vom Förderkreis und jeweils einer Partnerinstitution herausgegeben wird, geht unter dem Titel „Die Düsseldorfer Rabbiner“ der Traditionslinie der Rabbiner nach und stellt die ganz unterschiedlichen Amtsinhaber in ihren historischen und religiösen Kontexten vor; dieses Mal ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf Mitherausgeberin.

In dem 88-seitigen Buch „Die Düsseldorfer Rabbiner. Von den Anfängen 1706 bis zur Auflösung der Synagogengemeinde 1941“ zeigen die einzelnen Biografien eines sehr deutlich: Die Düsseldorfer Juden und ihre Rabbiner waren vor 1933 ein integraler Bestandteil der Düsseldorfer Stadtgesellschaft.

Das Erscheinungsdatum von „Die Düsseldorfer Rabbiner. Von den Anfängen 1706 bis zur Auflösung der Synagogengemeinde 1941“ ist der 1. Dezember 2016. Das Buch (84 Seiten, ISBN: 978-3-7700-6018-4) erscheint im Droste-Verlag Düsseldorf und wird in den Buchhandlungen und im Internet angeboten für fünf Euro. Gestaltet wurde das Buch von dem Düsseldorfer Designer Thomas Ullrich, der die gesamte Reihe konzipiert hat. Die „Kleine Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte“ erscheint seit 2012 im Droste-Verlag. Auch Band 8 ist schon in der Planung: Hildegard Jakobs  schreibt über „Die Kö im Dritten Reich“, der geplante Erscheinungstermin ist Sommer 2017.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer 

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