BU unterstützt Digitalausschuss am KGL

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Lintorf/Ratingen. Die Fraktion der Bürger-Union Ratingen (BU) unterstützt den neugegründeten Digitalausschuss der Elternpflegschaft des Kopernikus-Gymnasiums Lintorf (KGL). Dessen Ziel ist es, schnell machbare, digitale Lösungen zu erarbeiten und auch langfristige Lösungen zu finden, die digitalen Unterricht und somit eine digitale Bildung für die Schüler am KGL zu ermöglichen.

Zu Recht weise die Elternpflegschaft darauf hin, dass für die Ausstattung der Schulen die Stadt zuständig ist. Die Bürger-Union und auch die Schule selbst kritisieren bereits seit Jahren, dass die Verwaltung es in der Vergangenheit versäumt hat, die notwendigen Maßnahmen für die Digitalisierung der Schulen in die Hand zu nehmen.

„Bereits seit 2017 sind der Verwaltung die fehlende Kartierung der Verkabelungen in diesem Schulgebäude bekannt“, sagt das Lintorfer BU-Ratsmitglied Christian Koch. Bis heute seien leider keine Fortschritte im „Verkabelungsprozess“ erzielt wurden. Durch die Corona-Pandemie werde dieser Missstand nochmals verdeutlicht.                     

Ende Mai dieses Jahres forderte die Fraktion der Bürger-Union Ratingen den Bürgermeister auf, den sofortigen Aufbau von Netzstrukturen in allen Schulen zu veranlassen und alle veralteten Computer auszutauschen.

Neben dem Kopernikus-Gymnasium werde auch das Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium weitgehend ohne funktionierende Netzstrukturen geführt. „Dies liegt sicher zum einen an den großen Sanierungs- und Neubauarbeiten, es ist aber gleichwohl in der heutigen Zeit sicherzustellen, dass die Kinder unserer Stadt durch mangelnde oder nicht vorhandene Digitalisierungsstrukturen gegenüber anderen Kindern nicht in Rückstand geraten“, bekräftigt Fraktionsvorsitzender Rainer Vogt.

Zwei von drei Ratinger Gymnasien würden seit Jahren nicht berücksichtigt. Damit können sich fast 2000 Schüler den neuen Herausforderungen in Sachen Digitalisierung in ihrer Schule nicht stellen.

Für die Fraktion der Bürger-Union ist es nicht verständlich, dass die IT bei der Ratinger Feuerwehr, die von der Bürger-Union stets unterstützt wird, auf dem neuesten Stand ist, dies aber bei den Schulen, für die derselbe Dezernent zuständig ist, nicht funktioniert. Die Notwendigkeit des sofortigen Handelns sollte von der Verwaltung endlich wahrgenommen und die erforderlichen Schritte eingeleitet werden, um die Versäumnisse aus den vergangenen Jahren aufzuholen.

„Schlecht ausgestattete Schulen sind eine Katastrophe für unsere Kinder, sie gefährden auch letztlich den Wirtschaftsstandort Ratingen“, so Rainer Vogt.

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