BU sieht Filialenschließung kritisch

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Ratingen. Die Fraktion der Bürger-Union sieht die Schließung oder den Umbau der Sparkassenfilialen zu „Automaten-Service-Punkten“ an den Standorten in Ratingen-West und Ratingen-Ost kritisch.

„Bei allem Verständnis für unternehmerisches Handeln und betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten möchte die Bürger-Union aber auf die besonderen kommunalen Aufgaben und den öffentlich-rechtlichen Status der Sparkasse verweisen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Nicht zuletzt argumentiere die Sparkasse selbst bei höheren Kontogebühren und Konditionen stets mit erhöhten Präsenzaufgaben in den Ortsteilen.

Die Bürger-Union Ratingen drängt darauf, dass zumindest an einigen Wochentagen und nach individueller Absprache Beratungstermine vor Ort auch in Zukunft angeboten werden.

Sollte dies wider Erwarten nicht in den bisherigen Räumlichkeiten der Sparkasse HRV zu bewerkstelligen sein, kann sich die BU auch die Einführung einer „Mobilen Geschäftsstelle“ als Alternative vorstellen. Diese Lösung hätte zudem den Vorteil, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt von einer persönlichen Präsenz der Sparkasse HRV abgeschnittene Stadtteile, wie Tiefenbroich, eine verbessertes Angebot bekämen.

Als Verwaltungsratsmitglied der Sparkasse HRV sieht die Wählervereinigung auch Bürgermeister Klaus-Konrad Pesch in der Verantwortung, sich für die Ratinger Bürger in den betroffenen Stadtteilen einzusetzen.

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