BU: Radweg an der K19 mit Mängeln

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Breitscheid. Schilder liegen am Boden, Baumaterial stapelt sich am Wegesrand und das Regenwasser läuft nicht ab. Christian Koch, Ratsmitglied der Bürger-Union Ratingen (BU), bemängelt die Ausführung des zweiten Bauabschnitts des Radwegs entlang der K19 in Breitscheid. Er fordert die rasche Beseitigung der Mängel. Insbesondere sollen die fehlenden Verkehrsschilder wegen der Verkehrssicherheit umgehend aufgestellt werden.

Der Radweg an der K19 von Lintorf bis Ende Breitscheid-Nord wurde in den letzten beiden Monaten des vergangenen Jahres saniert. Beim zweiten Bauabschnitt von der Kreuzung bei Real bis zum Ortsausgang Breitscheid-Nord sieht Christian Koch erhebliche Mängeln.

„Bauende war die Woche vor Weihnachten und seit dem liegen die Verkehrsschilder zwischen Mintarder Weg und Perkerhof ungesichert am Wegesrand“, schreibt er der Stadtverwaltung. Da der Hinweis auf die Höchstgeschwindigkeit (60 Stundenkilometer) und auch das Ortseingangsschild Breitscheid-Nord fehlen, werde bis zur Ampelanlage Perkerhof viel zu schnell gefahren.

Zudem wurde im zweiten Bauabschnitt zwischen dem Straßenbelag der K19 und dem neuen Radweg zwar das Erdreich verfüllt, aber nicht richtig verteilt und auch nicht verfestigt. Dies führe zu sehr gefährlichen Kanten zwischen Radweg und Verfüllung, die gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen nur schwer zu erkennen seien. Die eingerichtet Baustelle an der Straße Breitscheider Hof ist auch immer noch vollständig vorhanden und es liegt dort noch Baumaterial ungesichert am Wegesrand.

Die neue Asphaltdecke erleichtere die Fortbewegung für Radfahrer erheblich, so Koch. Leider wurde aber anscheinend vergessen, eine Neigung des Radweges mit einzuplanen, damit das Regenwasser ablaufen kann. Das Wasser bleibt mit einer gewissen Oberflächenspannung auf dem Weg stehen und führt dazu, dass Fußgänger, Rad- und Rollerfahrer erheblich nass werden. „Das Wasser spritzt bis zu den Knien hoch“, so Koch.

Die beschriebenen Mängel möge die Stadtverwaltung schnellstmöglich beseitigen lassen, heißt es in Kochs Schreiben abschließend.

Foto: privat

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