BU: Europagraffitis für Europaring

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Ratingen. „Nach unserer Überzeugung wäre ein solches Vorgehen ein geeigneter Weg, diesen optischen Schandfleck unseres Stadtbildes dauerhaft zu korrigieren“, heißt es im Antrag der Bürger-Union Ratingen (BU) zum Umgang mit den Graffitis am Europaring. Sie schlägt vor, die Schmierereien zu entfernen und mit neuen Graffitis zu übermalen.

Die Verwaltung, so die Bürger-Union, soll den Grundstückseigentümer entlang dem Europaring anbieten, die beschmierten Flächen kostenlos zu reinigen und neu zu grundieren. Gleichzeitig sollen die Eigentümer sich einverstanden mit einer künstlerischen Umgestaltung dieser erklären. Passend zum Straßennamen – Europaring – sollen die Mauern mit Graffitis zu Ratingen und Europa oder Ratingen und seine Partnerstädte künstlerisch gestaltet werden.

Der Jugendrat, so die Idee der Wählervereinigung, soll mit dem Jugendamt und dem Kulturamt die künstlerische Umgestaltung durchführen.

Nach Ansicht der Bürger-Union bilden die Begrenzungsmauern am Europaring zwischen den Einmündungen Am Schützenbruch und Dürerring einen „traurigen Höhepunkt der Verunstaltung durch Schmierereien und Graffitis“. Nach durchweg positiven Erfahrungen bei Pilotprojekten durch deren künstlerischer Umgestaltung, wie den Verteilerhäuschen der Stadtwerke Ratingen, hat die BU die Hoffnung, dass die Verschönerung der Begrenzungsmauern einen „dauerhaften positiven Effekt auf das Erscheinungsbild dieser Hauptverkehrsader Ratingens haben wird“.

Foto: privat

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