BU: Dürfen Vereine städtisches Eigentum verpachten?

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Ratingen. „Aus der lokalen Presse erfuhren wir, dass ein Ratinger Fußballverein die ihm seitens der Stadt Ratingen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten an einen Betreiber verpachtet“, heißt es in einem Schreiben der Bürger-Union Ratingen (BU) an Bürgermeister Klaus Pesch. Fraktionsvorsitzender Rainer Vogt fragt, ob es üblich ist, dass Vereine, denen die städtischen Sportfreianlagen und Funktionsräume unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, die Vereinsheime an kommerzielle Pächter vermieten und nicht nur für den Eigenbetrieb nutzen. Für die Räumlichkeiten würde die Stadt sogar noch die Nebenkosten tragen.

„Laut Pressebericht werden die Öffnungszeiten über den Übungs- und Spielbetrieb hinaus erweitert und vereinsfremde Gäste sind herzlich eingeladen“, merkt Vogt in dem Brief an den Bürgermeister an. Daraus ergäben sich für die Fraktion der Bürger-Union Ratingen Fragen, die sie in der kommenden Sitzung des Hauptausschusses an diesem Dienstag oder spätestens in der Ratssitzung am 23. März beantwortet haben möchte.

Die BU fragt, ob eine Untervermietung der städtischen Räume durch Vereine an Dritte vertraglich geregelt und in welchen städtischen Sportfreianlagen Vereine die Gastronomie extern vergeben oder verpachtet haben. Daran schließt sich für die Wählervereinigung die Frage an, ob die Vereine die Pacht an die Stadt abführen.

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