Brüssel: Haus der Europäischen Geschichte öffnet

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Brüssel. Durch den Brexit und den flächendeckenden Stimmengewinn von Populisten steht die Europäische Union unter Druck wie schon lange nicht mehr. Dennoch war es eben diese EU, die den Kontinent nach einer blutrünstigen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf bislang nie dagewesene Weise stabilisiert hat. In der Hauptstadt Europas lädt ab dem 6. Mai ein nagelneues Museum dazu ein, über die Zusammenhänge dieses Geschichtsverlaufs nachzudenken: das Haus der Europäischen Geschichte.

Untergebracht ist das Museum im Eastman-Haus, einer ehemaligen Zahnklinik, deren Bau Kodak-Gründer George Eastman 1935 mit einer Spende ermöglicht hat. Das mit Art-déco-Elementen verzierte Gebäude befindet sich im prächtigen Leopoldpark und wurde unlängst für seine neue Funktion gründlich überholt. Inhaltlich schildert die Dauerausstellung zunächst das europäische Gedankengut des 19. Jahrhunderts, das zur Katastrophe der beiden Weltkriege geführt hat. Anschließend steht die Suche nach einem besseren Leben in einem zunehmend vereinten Europa im Vordergrund der multimedialen Show. Der Eintritt ist frei.

Der Leopold-Park mit dem Haus der Europäischen Geschichte (Foto: Visit Brussels , S. Schmit)

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