Bruderschaft: 20 Kilometer durchs Ruhrgebiet

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Lintorf. Nach drei Wanderungen auf dem Neanderlandsteig wanderten Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464 an diesem Sonntag auf dem Baldeneysteig. „20 Kilometer durchs Ruhrgebiet, da halten uns die meisten Wanderfreunde wohl für verrückt“, kommentiert Schützenchef Andreas Preuß den Wandertag bei herrlichstem Herbstwetter.

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Der Start wie auch das Ende der Wanderung standen unter einem schlechten Zeichen. Die S-Bahn nach Essen-Hügel kam in Hösel mit zehn Minuten Verspätung an. Die S-Bahn nach Hösel am Sonntagnachmittag fiel aus. Die Wanderer mussten eine knappe Stunde auf die nächste Bahn warten.

„Aber ansonsten hatten wir viel Spaß bei dem tollen Wetter“, sagt Oberst Achim Schultz. Er war am Sonntag für den verletzten Jürgen Rumpf als Wanderführer eingesprungen. Rumpf hatte die Wanderstrecke ausgesucht und auch bereits erkundet. Er verbrachte den Sonntag aber noch im Krankenhaus.

Die Wanderstrecke führte auf den Ruhrhöhen um den Baldeneysee herum. Von den Höhen hatten die Wanderer wundervolle Aussichten auf den See und die umliegende Landschaft. 

Immer wieder führte die Runde aber auch an das Seeufer. Hier konnten die Lintorfer Schützen in Ausflugslokalen eine Pause einlegen und Kraft für die nächsten Kilometer tanken. 

Den letzten Aufstieg rund um Villa Hügel ließ die Gruppe aber aus. Das wären noch einmal vier Kilometer gewesen. „Das heben wir uns für die nächste gemeinsame Wanderung auf“, so Schützenchef Andreas Preuß. Die wird voraussichtlich am 3. Oktober 2019 stattfinden.

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