Bomberos verlieren in Werne 3:2

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Lintorf. Das Freundschaftsspiel der Bomberos Lintorf ’95 verschlug die Kicker ins Ruhrgebiet zum SC Werne 02. Nachdem die Werner in der ersten Halbzeit auf 3:0 davon zogen, gelangen den Fußballern des TuS 08 Lintorf in der zweiten Halbzeit noch zwei Tore zum 3:2-Endstand.

Personell geschwächt traten die Tus-Kicker auf einem ungewohnten Ascheplatz an. Nur ein Wechselspieler stand zur Verfügung. Nach einem ordentlichen Beginn verlegte sich das Spiel zunehmend verstärkt in die Hälfte der Bomberos.

Zu diesem Zeitpunkt waren Entlastungsangriffe eine Fehlanzeige. Und so konnte Werne in der ersten Hälfte einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Bomberos Lintorf ’95 kam hingegen nie gefährlich vor das gegnerische Tor.

In der Halbzeit wurden diverse Positionswechsel vorgenommen. Die nun offensiver eingestellten Angerländer fanden sofort in einen besseren Spielfluss. Vor allem Neuzugang Noel Jeske kam mit seiner neuen Position perfekt zurecht. Über die rechte Außenbahn gelangen Jeske ausgezeichnete Flanken. Mittelstürmer Michael Wiesenhöfer stand dabei zweimal richtig und überwand den Bochumer Torhüter Ingo Mess.

In der Schlussphase warfen die Bomberos alles nach vorne. Der verdiente Ausgleich konnte aber nicht mehr herbeigeführt werden.

Neuzugang Noel Jeske war mit seinem ersten Einsatz für Bomberos Lintorf ’95 vor allem in der zweiten Hälfte zufrieden. „Auf die Leistung aus dem zweiten Durchgang lässt sich aufbauen“, stellte Jeske fest.

Die nächste Begegnung lässt nicht lange auf sich warten. Bereits am kommenden Mittwoch treffen die Bomberos auf die Alten Herren I von Rot-Weiß Lintorf. Das Derby beginnt um 20 Uhr an der Sportanlage Jahnstraße.

„Es wäre schön wenn einige Zuschauer zu diesem Derby kommen würden“, wünscht sich der ehemalige Dinslakener Jeske. Auch er freut sich auf seine Premiere in Lintorf.

Der Kontakt der Lintorfer Fußballer nach Werne kam durch den ehemaligen Mitspieler Ingo Mess, jetzt Torhüter in Werne, zustande. Er ist aus beruflichen Gründen in das Ruhrgebiet gezogen.

Foto: privat