Betrachtungen eines Gemäldes von Lehmbruck

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Duisburg. Der weibliche Körper faszinierte und inspirierte Wilhelm Lehmbruck. Die Kunsthistorikerin Margarita C. Lahusen wird das Thema mit besonderem Blick auf das Gemälde „Liegender weiblicher Akt“ beleuchten. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr im Lehmbruck Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 40, in der Reihe „Lehmbruck Lectures“. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Das Thema der Badenden gestaltete Wilhelm Lehmbruck während der Pariser Jahre 1910 bis 1914 in seinem plastischen, malerischen und graphischen Werk. Herausragendes Beispiel ist das auch als „Nixe“ bezeichnete Gemälde „Liegender weiblicher Rückenakt“, welches dem Lehmbruck Museum im Jahre 2011 geschenkt wurde. Inwieweit dieses Werk in den auch bei den Zeitgenossen beliebten Themenkreis der Badenden gehört, will die Kunsthistorikerin Margarita C. Lahusen in ihrem Vortrag erörtern und anschaulich machen.

Margarita Clara Lahusen studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Soziologie an den Universitäten in Freiburg i. Br., Tübingen und Bonn. Sie beteiligte sich 1968 an den von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durchgeführten Ausgrabungen in Isny/Allgäu. Für ihre Dissertation „Wilhelm Lehmbruck. Gemälde und großformatige Zeichnungen“ erhielt sie das zweijährige Stipendium der Graduiertenförderung. Nach der Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität war sie Dozentin an der VHS Bad Homburg und der Universität Marburg sowie Mitarbeiterin an der Ausstellung „Expressionismus und Exil. Die Sammlung Ludwig und Rosy Fischer“ am Jüdischen Museum Frankfurt 1990. In der Folge war sie an zahlreichen Ausstellungen als Kuratorin sowie als Vermittlerin beteiligt. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Foto: Jürgen Diemer

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