Beethovens Gesamtwerk für Cello und Klavier

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Essen. In der Philharmonie Essen werden der Cellist Gautier Capuçon und der Pianist Frank Braley in zwei Konzerten am Sonntag, 23. April, Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier präsentieren. Einzelkarten kosten 28 Euro, Kombikarten für beide Konzerte 40 Euro.

Im ersten Konzert um 11 Uhr erklingen neben der jugendfrischen ersten (op. 5 Nr. 1) und der reifen dritten Sonate (op. 69) auch aus dem insgesamt reichen Variationsschaffen des Komponisten zwei Werke, die geistreich je ein Thema aus Händels „Judas Maccabäus“ und Mozarts „Zauberflöte“ (über „Ein Mädchen oder Weibchen“) fortschreiben.

Im zweiten Konzert um 15 Uhr widmen sich die beiden Musiker den beiden späten und kompromisslosen Cellosonaten (op. 102, Nr. 1 und 2), in denen sich der Komponist mitunter fast experimentell mit den Möglichkeiten der beiden Instrumente auseinandersetzte. Sie bilden den gewichtigen Rahmen um die frühe zweite Sonate (op. 5 Nr. 2) und die siebenteiligen Variationen über das Duett von Pamina und Papageno („Bei Männern, welche Liebe fühlen“) aus Mozarts „Zauberflöte“.

Ludwig van Beethoven begründete mit seinen fünf Cellosonaten eine neue Kammermusik-Formation, die bis dahin beinahe ohne Vorbild war. Nie zuvor war das tiefe Streichinstrument als derart ebenbürtiger Partner des Klaviers in Erscheinung getreten.

Karten können bestellt werden, Telefon 0201/8122200 und im Internet.

Renaud Capuçon und Frank Braley (Foto: Karl Lagerfeld)

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