Baupläne für Im kleinen Feld umstritten

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Lintorf. Die Baupläne für eine 8600 Quadratmeter große Fläche am Im kleinen Feld erregen die Gemüter in Lintorf. Den Bericht in dieser Zeitung wurde über 2000 Mal gelesen. Auf Facebook äußerten zahlreiche Lintorfer Bedenken gegen die Pläne. Wolfgang Heinrich (Ratsmitglied) und Christiane Grüber (beide CDU) verteidigten die Pläne dagegen.

“Die in der Planung ausgewiesenen Mehrfamilienhäuser werden mehr und zu 30 Prozent auch geförderten Wohnraum bieten, als die beiden zurzeit stark sanierungsbedürftigen Objekte”, sagt Wolfgang Heinrich dem Lintorfer. Der Bezirksausschuss habe die Stadtverwaltung aufgefordert, für die Mehrfamilienhäuser eine genauere Vorlage zu erstellen. “Wir sollten diese abwarten und uns darüber freuen, dass Lintorf, wo wir alle gerne wohnen, über die Grenzen beliebt ist und als attraktiv angesehen wird”, so Heinrich.

“Mehr Häuser, mehr Verkehrschaos. Weniger Kitaplätze, größere Klassen… Ohne Worte!” So kommentiert Melanie S. die Pläne auf Facebook.

Nathalie F. glaubt, dass das “ein Verkehrschaos vom aller Feinsten gibt”.

“Einfamilienhäuser. Da freuen sich die Menschen, die einfach nur eine Mietwohnung suchen, wenn möglich sozial gefördert,” schreibe Sascha G. auf Facebook. Er hofft, dass dieses Bauvorhaben in dieser Form nicht genehmigt wird.

“Wie ich die Zeiten aus meiner Jugend vermisse, als Lintorf nur ein schönes Dorf war”, schreibt Jennifer A. Doch davon sei mittlerweile nicht mehr viel übrig.

Wolfgang Heinrich meint, dass das Grundstück und nicht zuletzt Lintorf von der geplanten Bebauung in vielerlei Hinsicht profitiere.

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