Bauhausstadt im Gartenreich: Dessau-Roßlau

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Dessau-Roßlau (HLC). Ein bisschen Chili, ein Löffelchen Muskatnuss, etwas Safran und eine Prise Pfeffer – oft runden verschiedene Zutaten eine Speise erst richtig ab. Das gilt ebenfalls für Reiseziele. Um jeden Geschmack zu treffen, bietet Dessau-Roßlau ein facettenreiches Kultur- und Freizeitprogramm, viel Natur und kunsthistorische Schätze.

Weite, liebevoll gestaltete Parkanlagen, romantische Schlösser, naturbelassene Seen – schon Goethe fand treffende Worte für das Dessau-Wörlitzer Gartenreich: „Unendlich schön!“ Aus diesem Grund zählt es nun seit 20 Jahren zum UNESCO-Welterbe und ist Teil des Netzwerks „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“.

Insgesamt sieben Park- und Schlossanlagen gehören zur herrlichsten Naturlandschaft Europas und gelten als idealer Ort für Naturliebhaber, die sich von Kultur und Architektur begeistern lassen. Nicht überall begegnet man gleichzeitig italienischem Flair, chinesischer Teehauskultur und römischen Ruinen.

Das Doppeljubiläum wird 2021 mit einem bunten Programm an Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerten nachgefeiert. Mit der Wiedereröffnung der berühmten Anhaltischen Gemäldegalerie im Schloss Georgium steht Ende des Jahres eine Höhepunkt bevor. Nach umfangreicher Renovierung wird die hochwertige Sammlung alter namhafter Meister wie Cranach und Rubens präsentiert. Hier sind ihre Malereien, Zeichnungen und Druckgraphiken zu bestaunen. Mit diesen kunsthistorischen Schätzen ist die Sammlung die bedeutendste in Sachsen-Anhalt.

Wer hingegen lieber architektonische Baukunst auf sich wirken lassen möchte, schaut sich zum Beispiel Gropius’ Arbeitsamt, Fiegers Wohnhaus oder das Kornhaus mit seiner Terrasse an. Insgesamt sind über 300 Originalbauten aus der Bauhauszeit zu besichtigen. Wer noch tiefer in die visionären Ideen eintauchen möchte, stattet dem Bauhaus Museum Dessau einen Besuch ab. Hier zeigt eine Sammlung aus Skizzen, Textilien und Mobiliar, wie die Bauhäusler in Dessau gewirkt haben, was sie schufen und welchen Einfluss sie damit auch auf die heutige Zeit haben. Mit rund 49.000 katalogisierten Exponaten ist die Sammlung die zweitgrößte weltweit.

Die Anhaltische Gemäldegalerie im Schloss Georgium ist wahrlich ein Magnet für Kunstliebhaber. Hier sind Werke der (alt)niederländischen, (alt)deutschen sowie der flämischen Malerei des 17. bis 20. Jahrhunderts zu bestaunen. In diesem Jahr freut man sich auf die abgeschlossene Sanierung des Schlosses. (Foto: HLC/Stadtmarketinggesellschaft Dessau-Roßlau mbH/Sebastian Kaps)

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