Bauhaus-Symposium im Museum

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Ratingen. Zum Abschluss des Bauhaus-Jahres 2019 richtet das Museum, Grabenstraße 21, am Sonntag, 6. Oktober, ein Symposium aus. Dieses nimmt den künstlerischen, urbanistischen wie kunsthistorischen Dialog auf und bietet Partnern aus dem Verbundprojekt „100 Jahre Bauhaus im Westen. Gestaltung und Demokratie. Neubeginn und Weichenstellungen im Rheinland und in Westfalen“ ein Forum. Ziel ist es, über das Jahr 2019 hinaus zum interdisziplinären Weiterdenken des Bauhaus-Impulses anzuregen. Ein Tagungsband ist geplant.

Den Auftakt des Symposiums gibt an diesem Tag der Performance-Künstler Boris Nieslony, dessen Ausstellung seit Juni diesen Jahres zahlreiche Besucher ins Museum lockt. Der Rundgang mit dem Künstler startet um 11.30 Uhr.

Ab 13 Uhr finden Impulsvorträge zur Ausstellung „Entwurf Zukunft. Ratingen-West und das Neue Bauen“ statt. „Die soziale Mission der Modernen Architektur“ ist der Titel des Beitrags von Professor Thorsten Scheer von der Peter Behrens School of Arts, Fachbereiche Architektur und Design. Darauf folgt der Vortrag „Ratingen-West als städtebauliches Ideal oder Verlegenheitslösung?“ von Diplom-Ingenieur Markus Lehrmann, Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Anlässlich des Bauhaus-Jahres fertigt Fabian Konkol von der Peter Behrens School of Arts ein Architekturmodell von Ratingen-West, das vorgestellt und als Exponat in die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte aufgenommen wird.

Ab 14.30 Uhr folgen Impulsvorträge zum 100-jährigen Bauhausjubiläum: „bauhaus: eine fata morgana?“ betitelt Anne-Marie Bonnet, Professorin für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn, ihre Ausführungen. Das Symposium schließt mit einem „Ausblick“ von Christine Ferreau, M.A., vom Landschaftsverband Rheinland. Der Eintritt ins Museum und zu den Veranstaltungen ist am 6. Oktober ganztägig kostenfrei.

Foto: Thomas Reul

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