AWO: Durchhaltevermögen bei Impfanmeldung

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Kreis Mettmann. Angehörige, Nachbarn und Ehrenamtliche wurden aufgefordert, älteren Menschen bei der Impfanmeldung zu helfen. Die Begegnungsstätten der AWO im Kreis Mettmann und Freunde der AWO haben versucht, sich daran zu beteiligen. Geblieben ist bei vielen Helfern eine herbe Enttäuschung, heißt es in einer Pressemitteilung des AWO-Kreisvorsitzenden Klaus Kaselofsky.

Der Corona-Gipfel von Bund und Ländern habe klargestellt, dass es im ersten Quartal dieses Jahres bei einem eingeschränkten Impfangebot bleibt. Bis zum Ende des Sommers aber soll jedem ein Impfangebot gemacht werden.

“Unterdessen warten die Helfer und Helferinnen auf Nachbesserungen in den Systemen zur Impfanmeldung”, sagt Kaselofsky. Es scheitert bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein daran, dass mit derselben Mailadresse nur eine Person angemeldet werden kann. Das ist völlig praxisfremd und sollte unbedingt geändert werden. Ansonsten bleibt nur der steinige Weg über das Telefon. Die Helfer berichten, dass wenn man die Hotline nach zahlreichen Versuchen erreicht hat, die Termine bereits vergeben sind.

“Als Wohlfahrtsorganisation setzen wir uns für die Realisierung der Hilfen ein”, sagt der AWO-Kreisvorsitzende. Zahlreiche, ehrenamtliche Helfer in den Ortsvereinen und sozialen Einrichtungen der AWO sowie an den Sorgen- und Hilfe-Telefon im Kreis Mettmann engagieren sich und erfahren täglich den Ärger über das schwierige Anmeldeverfahren.

Kaselofsky: “Über den Einsatz dieser Menschen wird weniger berichtet. Ihnen gebührt für das Durchhaltevermögen Anerkennung und Wertschätzung.”

Foto: Pixabay

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