Autofahrer nach Slalomfahrt gestoppt

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Ratingen. Am Donnerstagmittag, 18. Februar, stoppte die Polizei einen 32-jährigen Düsseldorfer in seinem VW Tiguan, nachdem er die Süddakota-Brücke grob verkehrswidrig in einer Slalomfahrt und mit überhöhter Geschwindigkeit befahren hatte. Da das Fahrzeug zudem nicht versichert war, wurde es noch vor Ort entstempelt und der Fahrzeugschein eingezogen. Sowohl den Fahrzeugführer als auch den Fahrzeughalter erwarten nun Anzeigen.

Gegen 14:30 Uhr befuhr eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Ratingen die Kaiserswerther Straße in Richtung Tiefenbroich. Auf der Süddakota-Brücke beobachteten sie einen mit überhöhter Geschwindigkeit vorausfahrenden schwarzen VW Tiguan, welcher grob verkehrswidrig gleich mehrere Fahrzeuge im Slalom überholte. Nur durch ein Abbremsen anderer Verkehrsteilnehmer konnte ein Zusammenstoß mit dem zum Teil rechts überholenden VW Tiguan verhindert werden.

Unter anderem musste ein silberfarbener Ford Kombi so stark abbremsen, dass die Bremsgeräusche sogar durch die einige hundert Meter entfernten Beamten wahrgenommen werden konnten. Die Beamten konnten den Tiguan mit Essener Städtekennung anhalten und den Fahrer kontrollieren. Bei der Überprüfung stellte die Streifenwagenbesatzung zusätzlich fest, dass der VW Tiguan nicht versichert war, so dass noch vor Ort die Kennzeichen entstempelt und der Fahrzeugschein sichergestellt wurden. Dem Fahrzeugführer, einem 32-jährigen Düsseldorfer, wurde bis auf weiteres die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug untersagt.

Gegen den Halter des Fahrzeuges, einem 26-jähriger Essener, wird wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Den 32-jährigen Düsseldorfer erwarten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu seinem grob verkehrswidrigen Fahrverhalten und ein Bericht an das Straßenverkehrsamt zur Prüfung der Geeignetheit, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu der Slalomfahrt und dem grob verkehrswidrigen Fahrverhalten des Düsseldorfers auf der Süddakota-Brücke tätigen können, werden gebeten, sich jederzeit mit der Polizei Ratingen, Telefon 02102/9981 6210, in Verbindung zu setzen.

Foto: Polizei

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