Austausch rund um die Tonne: Ute Meier (Grüne) bei der MEG

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Ratingen/Mülheim. Wenn man verständlich machen kann, warum Kreislaufwirtschaft wichtig ist, dann fällt auch die richtige Müllentsorgung leicht. Davon ist die Landtagskandidatin der Grünen, Ute Meier, überzeugt. Deshalb hielt sie sich auch beim Besuch der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) mit Fragen an Geschäftsführer Timo Juchem nicht zurück.

Eine Frage, die sofort geklärt werden konnte: Was gehört denn nun in die Gelbe Tonne und was nicht? „Eigentlich ist es ganz einfach: Alles, was Verpackung ist, aber nicht aus Glas oder Papier besteht“, erklärt Timo Juchem. Denn so wird Glas und Papier nicht der Wiederverwertung entzogen, weil sie in der falschen Tonne landen. So hilft die richtige Mülltrennung am Ende auch gegen Ressourcenknappheit, wie wir sie zum Beispiel beim Papier gerade zu spüren bekommen.

„Ich habe viele Ideen mitgenommen, die bestimmt auch in Ratingen funktionieren können. Zum Beispiel ein Unterflursystem für Altpapier und Altglas, was sowohl optisch ein Gewinn ist, als auch die Vermüllung von Standorten verhindert“, so Ute Meier, die auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende in Ratingen ist. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge bei der Müllabfuhr kommt natürlich ebenso für Ratingen in Betracht, wie auch der Ausbau von Photovoltaik, um die Fahrzeuge dann mit selbst erzeugtem Strom zu beladen.

Ute Meier zieht nach dem Treffen, bei dem es auch um Vermeidung von Plastikmüll, Sole statt Streusalz und multifunktionale Müllfahrzeuge ging, dieses Fazit: „Das Treffen hat deutlich gemacht, welch große Bedeutung die Abfallwirtschaft für die Umwelt und das tägliche Leben in jeder Stadt hat. Ich bedanke mich für den konstruktiven Austausch mit der MEG.“