Ausstellung: Schreibende Paare. Literatur und Liebe

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Düsseldorf. Das Heinrich-Heine-Institut widmet sich in seiner neuen Sonderausstellung vom 19. Februar bis 30. April Liebespaaren der Literatur: Schreibende Paare neigen eher dem Unglück und dem Scheitern zu. Denn Schreiben ist eine Beschäftigung, die sich nicht mal eben in die zweite Reihe schieben lässt. Die Vernissage findet am Sonntag, 19. Februar, 11 Uhr im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Allee 12-14, statt. Nach einer Begrüßung durch Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts, wird es einen Einführungsvortrag von der Autorin Tania Schlie geben. Die Eröffnung wird musikalisch von Eduardo Inestal, Preisträger zahlreicher internationaler Gitarrenwettbewerbe, untermalt.

Schriftsteller müssen schreiben, immer und überall. Schreiben erfordert auch mal striktes Alleinsein und kann Riten und Marotten, Selbstsucht und Eitelkeit in besonderem Maße hervorbringen. Erschwerend kommt hinzu, dass beide Partner direkte Rivalen im Streben nach den besseren Texten und der größeren Aufmerksamkeit auf dem Buchmarkt werden können. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie eine solche Beziehung aussehen kann.

Die Sonderausstellung im Heinrich-Heine-Institut besitzt einen biographischen Ansatz und beleuchtet die facettenreichen Beziehungen der oben genannten schreibenden Paare sowie die literarischen Werke, die in der gemeinsamen Zeit entstanden sind. Präsentiert werden insgesamt über 60 Exponate, die den Besuchern der Ausstellung das  (Zusammen-)Leben und Wirken der Autorinnen und Autoren anschaulich vermitteln. Zu sehen sind Briefe, Arbeitsmanuskripte und seltene Buchausgaben sowie Porträts und prägnante Zitate.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

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