Ausstellung „Reformatorinnen“ ist in Ratingen zu sehen

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Ratingen. Am Sonntag, 17. Juni, wird gegen 11.15 Uhr die Ausstellung „Reformatorinnen“ nach dem Gottesdienst im Haus am Turm, Turmstraße 10 oder Angerstraße 11, eröffnet. Die Biographien von siebzehn Frauen werden auf Stellwänden vorgestellt, beginnend mit Katharina von Bora und endend mit Dorothee Sölle. Die Ausstellung ist bis zum 29. Juni während der Öffnungszeiten des Hauses am Turm zu sehen.

Von Anfang an tragen Frauen zur Reformation Wesentliches bei. Waren Sie zunächst oftmals als „Ehefrau von …“ an reformatorischen Prozessen beteiligt, nahmen sie später aktive Rollen wahr. Die Ausstellung will diese oft vergessenen Frauen in Erinnerung bringen.

Weitere Information gibt es während des Ausstellungsbesuches über MP3-Player. Kataloge mit Hörbüchern können im Evangelischen Familienbildungszentrum ausgeliehen oder für zehn Euro erworben werden. Die Öffnungszeiten sind auf der Internetseite zu finden.

Während der Ausstellung werden acht Reformatorinnen als Holzfiguren, je zwei bei den vier Kirchen, aufgestellt sein. Sie sind geeignet, um sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Information hierzu sind unter www.reformatorinnen.de zu finden.

Am Montag, 25. Juni, um 19.30 Uhr gibt es außerdem einen Vortrag „Ilse Härter, Dorothee Sölle und viele andere – Reformatorinnen im 20. Jahrhundert“, im Haus am Turm. Vortragen wird Irene Diller, Gleichberechtigungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland.

„Wir wollen mit der Ausstellung zeigen, dass die Reformation nicht nur ein Engagement der Männer war. Der Anteil der Frauen wird leider oft vernachlässigt. Mit der Ausstellung wollen wir ihr wichtiges Wirken deutlich machen“, so Jürgen Lindemann, Vorsitzender Kirchengemeinde Ratingen.

Foto: Evangelische Kirche im Rheinland

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