Ausflugtipp: Zeche Zollern Dortmund

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Dortmund. „Schloss der Arbeit“ nannten Zeitgenossen de Zeche Zollern. Diese schönste Zeche des Ruhrgebiets mit ihren prunkvollen Backsteinfassaden und Jugendstilornamenten erinnert tatsächlich eher an eine Adelsresidenz als an ein Steinkohlebergwerk. Kaum vorstellbar ist heute, dass das Ensemble im Dortmunder Stadtteil Bövinghausen nach der Stilllegung in den 1960er-Jahren abgerissen werden sollte. „Besonders beeindruckend sind die Maschinenhalle mit dem imposanten Jugendstilportal sowie die Bergarbeitersiedlung vor den Zechentoren“, findet der Ratinger Michael Baaske, der das Industriemuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe kürzlich besuchte.

In der Dauerausstellung wird die Geschichte des Bergwerks erzählt, von den Menschen, die hier arbeiteten, von den Gefahren unter Tage, den Wegen der Kohle und vielem mehr.

„Ein Besuch in der Zeche Zoller lohnt sich auf jeden Fall“, so Baaske. Das Museum ist gut von Ratingen Ost mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Emschertalbahn RB 43 hält in Bövinghausen, danach sind es noch fünf Minuten Fußweg bis zur Zeche Zollern am Grubenweg 5.

Mehr Information im Internet

Foto: Michael Baaske

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