Ausflugsziel in Coronazeiten: Neanderlandsteig

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Lintorf. Der rund 240 Kilometer lange Neanderlandsteig rund um den Kreis Mettmann führt zwar nur wenige Kilometer durch Lintorf. Trotzdem ist der Wanderweg auch für Lintorfer ein lohnendes Ausflugsziel – auch und gerade in bewegungsarmen Coronazeiten. Für den Einstieg schlägt die Redaktion die Entdeckerschleifen des Neanderlandsteigs in Langenberg vor.

Anders als bei den 17 Etappen des Neanderlandsteigs sind bei den Entdeckerschleifen Start und Ziel am gleichen Ort. Die Wanderer können also mit dem Auto anreisen. Einzige Ausnahme ist die Ratinger Entdeckerschleife. Die führt über fast 18 Kilometer von Homberg durchs Angertal nach Ratingen-West.

Die Entdeckerschleifen reichen von unter zehn Kilometer Länge bis fast 20 Kilometer. Die kleineren Schleifen eignen sich also auch für den Sonntagnachmittag eines langen Wochenendes in schwierigen Coronazeiten.

Alleine von Langenberg aus kann der Wanderer drei Touren unternehmen. Die Tour Senderberg und Kletterwald ist acht Kilometer lang. Ebenso lang kann der Wanderer den Spuren der Kohlentreiber folgen. Gut neun Kilometer lang ist der Rundweg Weitblick auf das Ruhrgebiet. Auf dem Rücken des Vossnackens stehend reicht dieser Weitblick vom Gasometer in Oberhausen, über den Tetraeder in Bottrop, die Essener Villa Hügel, die Gelsenkirchener Schalke-Arena bis zur Bochumer Sternwarte.

Entdeckerschleifen gibt es aber auch in Heiligenhaus, Erkrath, Langenfeld, Mettmann, Monheim, Velbert und Wülfrath.

www.neanderlandsteig.de

Neanderlandsteig bei Wülfrath (Archivfoto)

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