Arbeitsreicher Vormittag für Feuerwehr

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Ratingen. Weder ruhig noch besinnlich verlief der Freitagvormittag für die Ratinger Feuerwehr: Verkehrsunfall auf A52, vermeintlicher Brand in einer Bank, tödlicher Verkehrsunfall in Hösel und Ölunfall in West.

Bereits um 6:23 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen auf der A52 gerufen. Der schwer verletzte Autofahrer wurde von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst und ein Notarzt.

Um 10:01 Uhr wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Löschzuges Mitte zu einem gemeldeten Brand in einer Bank an der Düsseldorfer Straße alarmiert. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Brandrauch um eine unsachgemäß ausgelöste Vernebelungsanlage handelte. Der Einsatz war damit beendet.

Um 10:13 Uhr lief der nächste Einsatz für die Feuerwehr Ratingen ein. In Hösel war es an der Heiligenhauser Straße zu einem tragischen Verkehrsunfall gekommen. Eine 85-Jähriger war von einem Lastwagen überrollt und tödlich verletzt worden (der Lintorfer berichtet). Neben der Berufsfeuerwehr, dem Rettungsdienst, Notarzt und einem Rettungshubschrauber wurden auch weitere Kräfte aus Hösel, Eggerscheidt und Mitte alarmiert.

Um 10:40 Uhr erfolgte eine weitere Meldung zu einem Ölunfall in einem Betrieb an der Straße Am Sandbach. Bei Umfüllarbeiten kam es zu einem Unfall, bei dem rund 400 Liter Öl in das Betriebsgebäude liefen. Zum Glück konnte das Öl in einer Hebeanlage aufgefangen werden, die strom- und damit funktionslos gemacht wurde. Ein weiteres Auslaufen von Öl konnte unterbunden werden, die kontaminierten Flächen wurden mit Bindemittel abgestreut und gereinigt. Im Einsatz waren Einheiten der Berufsfeuerwehr, des ABC-Zuges, aus Mitte und aus Lintorf.

Foto: Feuerwehr

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