Antisemitische Schmiererei in Lintorf unfassbar

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Lintorf. Die antisemitische Schmiererei an einem Schaufenster auf der Speestraße stößt in Lintorf auf einhellige Ablehnung und ruft bei den Lintorfern Abscheu hervor. Kerstin Griese verurteilt die antisemitischen Schmierereien scharf. „So etwas darf nicht geduldet werden“, sagt die Sozialstaatssekretärin nach der Rückkehr von einer Reise nach Israel. Der Bundestags-Abgeordnete hatte bereits am Sonntagnachmittag erklärt, dass die Schmiererei kein Spaß, keine Petitesse sei (der Lintorfer berichtete).

Edeltraud Bell, zweite Vorsitzende der Ratinger Grünen, ist erschüttert: „Das hätten wir kaum für möglich gehalten, dass in Ratingen antisemitische Parolen auftauchen. Wir verurteilen das aufs Schärfste.“

Für die Lintorfer Bruderschaft hatte Schützenchef Andreas Preuß noch am Sonntag das Bedauern über diese unfassbare Tat geäußert. Die Bruderschaft will sich an der geplanten Aktion am kommenden Sonntag beteiligen.

Auf Facebook hat der Bericht des Lintorfers viele Reaktionen hervorgerufen. Weit über 7000 Mal wurde der Beitrag gelesen. Zahlreiche Leser kommentierten die Tat. „Es macht mich traurig“, schreibt Andreas Pützer. 

„Ich bin fassungslos über so viel Dummheit“, schreibt Tina Schmitz-Schmied und spricht damit vielen anderen aus dem Herzen.

Nici Heisterkamp sagt: „Eins steht fest. Wir sind am Sontag bei der Demonstration dabei und ich hoffe, dass sich viele beteiligen.“

Geplant ist eine Veranstaltungam Sonntag auf der Speestrraße. Sobald der genaue Termin feststeht, wird der Lintorfer darüber berichten.

Foto: privat

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